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»Transport: Frontline« versetzt das Publikum mitten in ein Kriegsgebiet, wo es durch die Linse eines Kriegsfotografen zum Zeugen der Ereignisse und der humanitären Katastrophe wird. Dabei wird die Kamera nicht nur zum Werkzeug der Dokumentation – sie steht vielmehr symbolisch für Perspektive, Verantwortung und moralische Reflexion.


Mit seiner Inszenierung lotet das Estnische Theater für junges Publikum die Grenzen der Darstellbarkeit aus: Wann schafft ein Bild Raum für Empathie und wann gleitet es in die Ästhetisierung des Leidens ab? Wie prägt der mediale Blick die Wahrnehmung von Konflikten?


»Transport« ist eine europaweit gefeierte sechsteilige Theaterserie, die sich mit den Auswirkungen von Mobilität in einer globalisierten Welt beschäftigt.

Alle Produktionen nutzen individuell hergestellte Szenografien aus realistisch gestalteten Räumen, Gebäuden, Straßen und öffentlichen Infrastrukturen, die von 3D-gedruckten Spielfiguren bevölkert werden. Mit einer am Animationsfilm orientierten Spielweise und einer 3D-Soundscape entsteht ein immersives Erlebnis fürs Publikum.


  • in englischer Lautsprache mit deutschen und englischen Übertiteln

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