Internationale Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen und Autor*innen beleuchten historische und gegenwärtige Konfliktlinien – von der Erinnerungspolitik der DDR über Antisemitismus und postsozialistische Transformationsprozesse bis hin zu aktuellen geopolitischen Spannungen. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwiefern die Dichotomie von „Ost“ und „West“ unser Denken und unsere Gegenwart weiterhin prägt.
Zwei Ausstellungen im n.b.k. und im Schinkel Pavillon werden durch eine Publikation und eine Projektwebseite ergänzt, die künstlerische Positionen, wissenschaftliche Perspektiven und diskursive Beiträge miteinander verbinden. Ein umfangreiches Begleitprogramm eröffnet darüber hinaus weitere Zugänge zu den zentralen Fragestellungen des Projekts.
Künstler:innen:
Helmar Lerski, Maria Lisogorskaya, Xavier Robles de Medina, Maya Schweizer, Andrzej Steinbach, Gabriele Stötzer
Diskursprogramm
Freitag, 25. September 2026, 19 Uhr
Der kulturelle Osten
Podiumsdiskussion mit Marko Martin (Schriftsteller, Berlin), Kateryna Mishchenko (Essayistin, Berlin), Volker Weiß (Historiker, Hamburg), moderiert von Shahrzad Eden Osterer (Journalistin, München). Einführung: Fabian Bechtle und Leon Kahane
- In deutscher Sprache
- Eintritt frei
Samstag, 10. Oktober 2026, 19 Uhr
La Haluca – A Pioneer Girl
Performance von Ana Hoffner ex-Prvulovic* (Künstlerin, Wien)
- In englischer Sprache
- Eintritt frei
Zusätzliche Informationen
Öffnungszeiten:
- Donnerstag–Freitag 14–19 Uhr
- Samstag–Sonntag 11–19 Uhr
Informationen zur Barrierefreiheit
TEILWEISE BARRIEREFREIER ZUGANG
Der Schinkel Pavillon steht unter Denkmalschutz und ist daher für Besucher:innen mit eingeschränkter Mobilität nur bedingt zugänglich.
Besucher:innen mit Kinderwagen oder im Rollstuhl werden, wenn möglich, um vorherige Anmeldung unter info@schinkelpavillon.de oder telefonisch unter +49(0)30 20886444 gebeten, um die Zugänglichkeit zum Erdgeschoss sicherzustellen.