Die Ausstellung „Labour of Love“ im Projektraum roam projects e.V. versammelt 13 künstlerische Positionen, die sich kritisch mit den thematischen Schnittstellen von unbezahlter Arbeit, Gender und gesellschaftlicher Gleichstellung auseinandersetzen.
Kuratiert von Bettina Semmer und dem roam-Team, eröffnet die Schau symbolträchtig am Equal Pay Day und thematisiert das Spannungsfeld zwischen künstlerischer Produktion und alltäglicher Sorgearbeit.
Dabei werden historisch als „Frauenarbeit“ konnotierte Tätigkeiten nicht nur auf ihre Ambivalenz zwischen Erfüllung und Mühsal befragt, sondern auch Strategien zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen durch Vernetzung, Forschung und politisches Engagement aufgezeigt.
Das begleitende Rahmenprogramm vertieft diese Inhalte durch diskursive und partizipative Formate, darunter ein Panel Talk zur soziopolitischen Einordnung sowie Künstlerinnengespräche, die Einblicke in die gezeigten Werke gewähren.
Neben Arbeiten von Künstlerinnen wie Solweig de Barry, Roberta Cotterli und Marta Vovk umfasst die Ausstellung mit einem Kinder-Malworkshop auch ein Angebot für jüngere Zielgruppen, wodurch der Fokus auf gesellschaftliche Teilhabe unterstrichen wird.
Programm:
- 27.02., 18–21 Uhr - Vernissage (& Equal Pay Day)
- 28.02., 12–18 Uhr - Soft Opening mit anwesenden Künstlerinnen & Kuratorin
- 07.03., 16 Uhr - Panel Talk mit Delia Keller und Marie van Bömmel sowie Marta
Vovk als beteiligte Künstlerin
- 14.03., 14–16 - Uhr Children's Painting
Workshop, 16–19 Uhr - Finissage
Zusätzliche Informationen
Öffnungszeiten:
Do, Fr: 16–19 Uhr
Sa: 12–18 Uhr (Ausnahme: Finissage bis 19 Uhr)
Do, Fr: 16–19 Uhr
Sa: 12–18 Uhr (Ausnahme: Finissage bis 19 Uhr)