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MAGICUM / Ciro Marchetti
© Magicum

Berlin Magic Museum

Magie und Mystik im Berlin Magic Museum

Im Berlin Magic Museum geht es durch verwinkelte Altberliner Kellerräume in die Welt der Zauberei, der Illusionen und des Spirituellen.

Bitte um Beachtung: Die derzeitigen, Covid-19-bedingten Öffnungs- und Schließzeiten sowie die besonderen Hygieneregeln entnehmen Sie bitte der Webseite.

„Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als unsere Schulweisheit sich träumen lässt“. In den Kellergewölben des Hamburger Hofs tauchen Sie tief ein in die fantastische Welt der Magie. Afrikanischer Voodoo-Kult und schamanische Rituale, die Hexen im Mittelalter und moderne Illusionen erzählen von der Kraft des magischen Denkens. 450 Exponate aus allen Kontinenten im Berlin Magic Museum – auch Magicum genannt – widmen sich magischen Praktiken aus aller Welt. Sehen Sie eine Glücksschale aus China, Ritualmasken aus Afrika aber auch Folterinstrumente aus Europa.

Ein Kellerlabyrinth der okkulten Dinge

Schon um 1820 entsteht der Hamburger Hof in der Spandauer Vorstadt. Das Haus beherbergt damals vor allem Handwerksbetriebe wie Bronzegießereien und Tischlereien. Sein heutiges Aussehen geht auf das Konzept des Architektenbüros nps Tchoban Voss zurück. Im Kellergeschoss finden Sie das Berlin Magic Museum, das auf ein passendes Ambiente setzt: Der alte Gewölbekeller gleicht einem Labyrinth. Verworren wie die Welt der Magie scheinen sich die Räume auszubreiten. Die Exponate stammen aus unterschiedlichen Kulturen. So erfahren Sie mehr über die mittelalterliche Alchemie, die frühere Verbindung von Magie und Wissenschaft, den Aberglauben europäischer Religionen. In der Mystik von Naturvölkern ist das Jenseits lebendig. Auf Ihrem Rundgang können Sie am alten Backsteingemäuer Geisterfiguren von Schamanen, Schädel und Kultobjekte aus afrikanischen Kulturen oder ein magisches Samuraischwert aus Japan entdecken. Alle Praktiken und Gegenstände werden dazu historisch und kulturell eingeordnet. Die Ausstellung zeigt sich betont interaktiv: Spiele und Rätsel testen Ihre eigenen magischen Fähigkeiten aus. Sie dürfen außerdem einen Blick in die Kristallkugel werfen oder eine Tarotkarte ziehen.

Die Highlights der Ausstellung

  • mittelalterliche Hexenwaage und Folterinstrumente aus den Niederlanden
  • imaginäres Studierzimmer des Alchemisten Nicolas Flamel
  • Heiltinkturen von Medizinmännern
  • asiatische Krafttiere wie Glückselefanten und Wasserbüffelschädel
  • Magischer Salon für Zaubershows und Lesungen

Außergewöhnliches in Berlin Mitte

Aus Pappmaschee und anderen Materialen gefertigt, blicken Ihnen im Berliner Monsterkabinett gespenstische Fabelgestalten entgegen. Auch diese Ausstellung finden Sie in einem Altberliner Keller. Ein Sammelsurium spannender surrealer Industrieobjekte gibt es im DesignPanoptikum auf der Torstraße zu bestaunen. Das Museum zeigt bizarr anmutende Zahnarztstühle und viele weitere ungewöhnliche medizinische Apparaturen. Das Berlin Dungeon setzt indessen auf Showeffekte und Nervenkitzel: Schauspieler bringen Ihnen hier eine dunkle Variante der Berliner Geschichte inklusive Folterinstrumenten und Mordgeschichten nah.

Unsere Empfehlungen für Ihren Besuch

Mit den S-Bahn-Linien S5, S7 oder S75 fahren Sie zum Bahnhof Hackescher Markt. Von hier aus kommen Sie zu Fuß zum Magic Museum. Alternativ können Sie mit den Straßenbahnen M1 und M5 die Haltestelle Monbijouplatz nutzen. Geöffnet hat das Berlin Magic Museum auch am Montag. Kinder bis sechs Jahre haben freien Eintritt. Für Schüler, Studenten und Senioren gilt der ermäßigte Preis. Für zwei Erwachsene mit maximal drei Kindern ist das Familienticket eine sinnvolle Option. Schulklassen können zum Sonderpreis eine Führung durch die Ausstellung buchen. Zu diesem Zweck kontaktieren Sie das Berlin Magic Museum per E-Mail oder Telefon.

 

Öffnungszeiten

Montag bis Sonntag 10:00 – 20:00