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Frauenpaar unterwegs in Berlin
© GettyImages, Foto: Leonardo Patrizi

Begine

Frauen-Kulturprojekt

Dieses Kulturzentrum ist ein exklusiver Ort für Frauen. Die „Begine“ wurde 1986 in einem von Frauen besetzten und in Selbsthilfe instandgesetzten Haus gegründet, um einen Freiraum für Begegnung und Selbsthilfe zu etablieren. Seitdem ist sie Treffpunkt und Kulturzentrum zugleich.

Sie ist ein Anlaufpunkt, um in Frauen- und Lesbenzeitschriften zu lesen sowie ein Informationspool zu lesbischen Events in der Stadt. Und sie ist ein Café, um zu bleiben, zum Austauschen, Mitmachen und Kennenlernen.

Auch wenn die Gegend um die Potsdamer Straße / Ecke Bülowstraße heute kein Szene-Hotspot mehr ist, liegt die Begine doch bequem zwischen dem szenigen Kreuzberg und dem historischen schwul-lesbischen Kiez um den Winterfeldplatz. Die regelmäßigen Partys in den Räumen des Begine-Cafés sprechen ein eher alternatives, feministisches Publikum an. Neben Doppelkopf-Abenden unter der Woche finden hier immer wieder spannende Lesungen, Konzerte, Workshops und Diskussionsveranstaltungen statt.

Außerdem umfasst das Kulturprogramm der Begine musikalische Veranstaltungen, Vorträge, Lesungen und Diskussionen, Kunstausstellungen und Konzerte, Frauen-Partys und Stammtische, Karaoke und Tanz-Abende, Filmvorführungen und Kabarett, Spieleabende sowie Bildungs- und Informationsveranstaltungen.

Geschichte der Begine

Es ist eine geschichtsträchtige Adresse. „Die Begine“ findet sich in der Potsdamer Str. 139. Das letzte umfassende Frauenbewegungsprojekt in Selbstverwaltung, das sich unbedroht von Mietpreissteigerungen in den letzten 25 Jahren vom alternativen Veranstaltungsort für Lesben und Feministinnen zum eigensinnigen Berliner Kulturort für Frauen entwickeln konnte.

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