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ACUD

Alles begann mit einem leeren Haus

Das ACUD in der Veteranenstraße in Berlin-Mitte ist das letzte große Kulturhaus der Wendezeit. Mit seinen Kinos, dem Café und der Kunstgalerie mit mehreren Ateliers gibt es im ACUD immer etwas zu erleben.

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Nach turbulenten Zeiten und aus finanzieller Schieflage gerettet, ist das ACUD in Berlin-Mitte das letzte große Kunst- und Kulturhaus der Wendezeit. Es beherbergt zwei Kinos und ein Theater, ein Café, eine Kunstgalerie und verschiedene Ateliers. Wenn Sie in Berlin-Mitte sind, schauen Sie doch vorbei. Abends ist auch der Club geöffnet. Es ist immer etwas los im ACUD.

Entstanden im Jahr der unbegrenzten Möglichkeiten

Im Wendejahr 1990 wurde in leer stehenden Wohnungen im Prenzlauer Berg in der Rykestraße die Galerie ACUD von Künstlern und Freunden der Kunst ins Leben gerufen. Die vier Anfangsbuchstaben der Gründungsmitglieder sind dem alternativen Kunstverein ACUD erhalten geblieben. Schnell wurde der Raum zu klein. Nach Gesprächen mit der Wohnungsbaugesellschaft Mitte und dem Bezirksamt bot sich 1991 die einmalige Gelegenheit das leer stehende Haus in der Veteranenstraße zu übernehmen. Hier wurde das alternative Kunsthaus ACUD bald über Berlin hinaus bekannt.

Nach Sanierungsarbeiten erweiterte das ACUD 2004 nach und nach seine Veranstaltungsbereiche – ein Kino, ein Club, ein Café und Galerieräume kamen hinzu. 2006 wurde das zweite Kino, das Theater und die Kantina eröffnet.

Rettung in Not

Nach 20 Jahren erfolgreicher und vielfältiger Kulturarbeit geriet das ACUD in finanzielle Schieflage. Das vor der Zwangsversteigerung stehende Kunsthaus konnte erst 2014 durch eine Initiative von Berliner Künstlern gerettet und langfristig als Kunst- und Veranstaltungshaus gesichert werden.

Mit dem vom Musicboard Berlin geförderten Initialisierungsprojekt ACUD MACHT NEU wollen Musiker, Künstler, Kuratoren, Veranstalter und Anwohner das ACUD zu neuem Leben erwecken und einen der wenigen verbliebenen kulturellen Freiräume in Berlin-Mitte bewahren.

Das ACUD ist zurück

Im Haus befinden sich heute wieder ein Theater, eine Galerie, Kinos, ein Club- und Konzertraum, dazu ein großer Proberaum, eine Bar und zahlreiche Ateliers. Das ACUD bietet Räume für Musik, Film und Performance, Ausstellungen, Lesungen, und Workshops und soll ein offenes Haus für ein internationales aber auch lokales Publikum sein.

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