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Kanzleramt
Spreebogen © visitBerlin, Foto: Dagmar Schwelle

Spreebogenpark

Verbindung von Vergangenem und Zukünftigem

Wer vom Hauptbahnhof zu Fuß in Richtung Regierungsviertel schlendert, gelangt über die Gustav-Heinemann-Brücke in den 2005 fertiggestellten Spreebogenpark.

Er erstreckt sich von der Moltkebrücke zum Paul-Löbe-Haus und dem Bundeskanzleramt und schmiegt sich in einen der Spreebögen. Gestalterisch bildet er einen interessanten Kontrast aus weiten Rasenflächen mit offenen Sichtachsen und schmalen Gängen mit wechselnder Bepflanzung.

Ausblick und Umgebung

Von der Moltkebrücke aus blickt man auf die Uferpromenade an der Spree, auf die historischen Gebäude der Charité bis zum Internationalen Handels-Zentrum. Eine ansteigende Rasenfläche lädt zum Erklimmen ein. Je nach Blickrichtung schaut man von hier auf das andere Ufer der Spree mit dem Hauptbahnhof oder zwischen Paul-Löbe-Haus und Bundeskanzleramt hindurch zum Potsdamer Platz – während der deutschen Teilung eine mahnende Brache und heute wiedererwachtes Geschäfts- und Vergnügungszentrum.

Ehemaliges Alsenviertel

Gleichzeitig greift der Park die Geschichte des Ortes auf: Denn einst lag hier das Alsenviertel, das historische Botschaftsviertel. Es musste weitgehend Hitlers „Welthauptstadt Germania“-Plänen weichen, und der Rest wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Nur die Schweizer Botschaft blieb erhalten. Heute erinnert der sogenannte „Spurengarten“ mit Blumenwiesen und Staudengärten, an die gründerzeitlichen Vorgärten der Wohnhäuser.