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Ramones Museum
Ramones Museum Berlin © RAMONES MUSEUM BERLIN, Foto: Erik Weiss

Ramones Museum Berlin

21 Jahre Kultpunks

vorübergehend geschlossen

Bitte um Beachtung: Die derzeitigen, Covid-19-bedingten Öffnungs- und Schließzeiten sowie die besonderen Hygieneregeln entnehmen Sie bitte der Webseite.

Es sind die frühen 70er Jahre in den USA. Im Stadtteil Queens übt eine Gruppe von Musikern harte Gitarrenriffs und drückende Schlagzeugrhythmen ein. 1974 stehen die vier Musiker der Ramones erstmals auf der Bühne und verhelfen dem Punk zur Geburt. In Clubs wie dem CBGB, sehr bald aber auch in Deutschland, werden Sie zu Ikonen des Underground. In Berlin widmet sich seit 2005 das Ramones Museum den Kultmusikern – ein Pilgerort für Fans des Punkrock.

Der Punkrock lebt: in Berlins Oberbaumstraße

Flo Hayler ist Ramones-Fan. 1990 geht er auf sein erstes Konzert – und ist der Punkband seitdem völlig verfallen. Sein Ticket gibt den Startschuss für eine große Leidenschaft. Er fängt an Poster, T-Shirts und alle möglichen Erinnerungsstücke zu horten. Die Sammlung wächst proportional zum Ärger seiner Freundin über die in der kleinen Berliner Wohnung angehäuften Sachen. Und tatsächlich hat Hayler inzwischen so viel Zeug, dass dieser ein komplettes Museum füllt. 2005 eröffnet er das erste Ramones Museum in Berlin und der Welt. Heute finden Sie es in Kreuzberg mit über 500 Erinnerungsstücken aus der Zeit der Ramones. Ein Café mit Snacks, Koffein und natürlich Bier ergänzt das Ganze. Für das Punk-Erlebnis gehen Sie durch Ausstellungsräume, die wie ein übervolles Wohnzimmer eingerichtet sind. In Vitrinen und an Wänden finden Sie Fotos und Infos zur Geschichte. In chronologischer Reihenfolge erzählt das Ramones Museum die Karriere der Band: die frühen CBGB-Auftritte, Charterfolge und das Abschiedskonzert 1996. Alle Kultobjekte stammen aus der Zeit zwischen 1975 und 1996: seltene T-Shirts, rare Fotografien aus dem Backstage-Bereich oder signierte Schallplatten. Auch Kram aus dem Besitz der Ramones selbst gibt es. Darunter die originalen Sneaker von Marky Ramone. Im eigenen Kino laufen Band-Dokus. Das Museum im Alt-Berliner Stil ist mittlerweile zu einem Pilgerort für Fans geworden. Live-Konzerte und Lesungen organisiert es außerdem.

Die Highlights im Ramones Museum

Wall of Fame mit Star-Signaturen, z.B. Die Toten Hosen oder Billy Talent

  • von den Bandmitgliedern unterschriebene Lederjacke
  • die punkigen Jeans von Johnny Ramone
  • über 70 unveröffentlichte Fotos von Ramones-Manager Danny Fields
  • T-Shirt-Sammlung 1975 bis 1996

Was Sie in der Nähe besichtigen können

Vom Ramones Museum aus müssen Sie nur die Oberbaumbrücke überqueren und schon sind Sie beim Mauer-Museum. 13 Themenräume mit multimedialen Ausstellungen erwarten Sie hier. Thema ist alles rund um die Berliner Mauer vom Aufbau bis zum Fall. Auch der Bezug zur gesamtdeutschen Teilung wird immer wieder aufgegriffen. Danach lohnt ein Abstecher zur East Side Gallery – die Open-Air-Galerie auf dem langen Mauerteilstück, inklusive berühmtem Bruderkuss. Nach knapp einer halben Stunde entlang der Spree kommen Sie zum Sowjetischen Ehrenmahl im Treptower Park (fertiggestellt 1949). Imposant und fast ehrfürchtig wirken die Statuen sowjetischer Soldaten. Das weitläufige Gelände ist zudem ein idealer Ort zum Entspannen an einem schönen Sommertag.

Unsere Tipps für Ihren Besuch

Die U-Bahn U1 bringt Sie zur Station Schlesisches Tor. Von hier aus kommen Sie innerhalb weniger Minuten zum Museum. Auch die Busse 165 und 265 stoppen hier. Auf der anderen Flussseite finden Sie die Station Warschauer Straße, wo die S-Bahn-Linien 5, 7, 75 und die Tram M10 halten. Besuchen können Sie die Ausstellung bis in den späten Abend und auch montags. Das Museum bietet zudem als Besonderheit Ticket-Marken an, mit denen Sie ein lebenslanges Besuchsrecht haben.

Öffnungszeiten

Montag 12:00 – 22:00
Dienstag 12:00 – 22:00
Mittwoch 12:00 – 22:00
Donnerstag 12:00 – 22:00
Freitag 12:00 – 22:00
Samstag 12:00 – 22:00
Sonntag 12:00 – 22:00