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Deutsche Spuren in den polnischen Westgebieten

Umgestaltet, umgedeutet oder dem Verfall überlassen: Deutsche Denkmäler nahmen nach 1945 in den neuen polnischen Westgebieten ganz unterschiedliche Wege. Wie gingen die Menschen vor Ort mit diesen Hinterlassenschaften um? Was passte zum Neuanfang, was blieb fremd, und was änderte sich mit der Zeit?

In seinem Fotoprojekt „Denkmalforschung“ untersucht Wojtek Sienkiewicz Denkmäler in niederschlesischen Dörfern. Im Gespräch mit der Kulturwissenschaftlerin Karolina Ćwiek-Rogalska geht er der Frage nach, wie lokale Initiativen, politische Vorgaben und alltägliche Entscheidungen ineinandergreifen. Die Denkmäler erzählen von Aneignung und Vernachlässigung, von Erinnerungspolitik und einem Umgang mit dem deutschen Erbe, der bis heute voller Widersprüche ist.


PROGRAMM

Begrüßung

  • Dr. Roland Borchers, Direktor, Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Berlin
  • Katarzyna Sitko, Direktorin, Polnisches Institut Berlin, Berlin

Podium

  • Wojtek Sienkiewicz, Fotograf
  • Prof. Karolina Ćwiek-Rogalska, Institut für Slawistik an der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Warschau

Moderation: Prof. Felix Ackermann, Lehrgebiet Public History an der Fernuniversität in Hagen

WEITERE HINWEISE

Einlass: 18.00 Uhr

Sprache: Deutsch, Polnisch (mit Simultanübersetzung)

EINTRITT FREI, MIT ANMELDUNG


Eine Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung „OSTGEBIETE / ZIEMIE ZACHODNIE. Eine deutsch-polnische Spurensuche."

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Zusätzliche Informationen
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