Deutsche Spuren in den polnischen Westgebieten
In seinem Fotoprojekt „Denkmalforschung“ untersucht Wojtek Sienkiewicz Denkmäler in niederschlesischen Dörfern. Im Gespräch mit der Kulturwissenschaftlerin Karolina Ćwiek-Rogalska geht er der Frage nach, wie lokale Initiativen, politische Vorgaben und alltägliche Entscheidungen ineinandergreifen. Die Denkmäler erzählen von Aneignung und Vernachlässigung, von Erinnerungspolitik und einem Umgang mit dem deutschen Erbe, der bis heute voller Widersprüche ist.
PROGRAMM
Begrüßung
- Dr. Roland Borchers, Direktor, Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Berlin
- Katarzyna Sitko, Direktorin, Polnisches Institut Berlin, Berlin
Podium
- Wojtek Sienkiewicz, Fotograf
- Prof. Karolina Ćwiek-Rogalska, Institut für Slawistik an der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Warschau
Moderation: Prof. Felix Ackermann, Lehrgebiet Public History an der Fernuniversität in Hagen
WEITERE HINWEISE
Einlass: 18.00 Uhr
Sprache: Deutsch, Polnisch (mit Simultanübersetzung)
EINTRITT FREI, MIT ANMELDUNG
Eine Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung „OSTGEBIETE / ZIEMIE ZACHODNIE. Eine deutsch-polnische Spurensuche."
Zusätzliche Informationen
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