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Vinyltalk mit Armeghan Taheri (Afghan Punk)

Wie entstehen Verbindungslinien, wenn kulturelles Leben in alle Welt zerschlagen wurde? Als vor bald 50 Jahren in Afghanistan Krieg ausbrach, wurde mit zahlreichen Menschen auch eine vielstimmige, multikulturelle Pop- und Klassik-Kultur aus dem Land getrieben.


Es wurde still um die Stars, die Kulturschaffenden — und auch um deren Rezipienten. Denn in der Diaspora fehlten oft Zeit, Mittel und somit auch Strukturen, in einem Alltag, meist geprägt von harter Arbeit und Neuanfang. In dem das Schaffen von Kultur bereits von den jeweiligen Mehrheitsgesellschaften besetzt schien. Was dabei entstand ist ein Problem, das über Generationen weitergereicht wird.


Zum Glück gibt es Menschen wie Armeghan Taheri, die Gästin an diesem Abend. Mit dem von ihr mitgegründeten »Sarkash سرکش Underground Festival« und »Afghan Punk«, einer Plattform für Kunst und politisches Engagement, verbindet sie Vergangenheit und Gegenwart der nachkommenden Generationen – in ihrer ganzen Mehrfachidentität.


Beharrlich und immer analytisch erforscht die Berliner Autorin, Künstlerin und Subkulturarbeiterin Zukunftsbilder. Und die Frage, wie Menschen Bedingungen schaffen können, in denen sie für sich selbst neue Visionen entwickeln können. Wie sie das angeht, darüber werden sie sprechen. Und sie hören, sehen und plaudern sich gemeinsam durch Beispiele aus ihrer Arbeit und ihrem Umfeld — in der dritten Ausgabe ihres immer wohnzimmerhaften Talks im Musikclub.

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Zusätzliche Informationen
Teilnehmende Künstler:innen
Armeghan Taheri (Afghan Punk)
Sebastian Reier
Lucilla Schmidinger
Termine
November 2026
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