Auf der Schotterpiste der Geschichte
Jette Steckel hat sich an den Münchner Kammerspielen mit Klaus Manns antifaschistischen Roman Mephisto auseinandergesetzt und widmet sich aktuell am DT Hans Falladas Widerstandsroman Jeder stirbt für sich allein – zwei literarische Stoffe, die auf unterschiedliche Weise von Menschen erzählen, die sich in einem autoritären System behaupten, anpassen oder widersetzen.
Eva von Redecker untersucht in ihrem neuen Buch Dieser Drang nach Härte. Über den neuen Faschismus, warum autoritäres Denken heute wieder an Kraft gewinnt und welche Sehnsucht nach Härte, Ordnung und Macht sich darin ausdrückt.
Was verbindet den Faschismus der Vergangenheit mit seinen gegenwärtigen Formen? Und was unterscheidet ihn? Wie entsteht gesellschaftliche Bereitschaft zur Anpassung – und was bringt Menschen dazu, sich zu widersetzen? Welche Rolle spielen Angst, Härte und Solidarität, wenn demokratische Gewissheiten ins Wanken geraten?
Ein Gespräch über Faschismus und Widerstand, über Kunst und Verantwortung – und über die Frage, wie eine Gesellschaft dem Drang nach Härte etwas entgegensetzen kann.
Zusätzliche Informationen
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