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Berlin-Film von Carl Froelich, D 1928

Carl Froelich dreht "Zuflucht“ in Berlin On Location im Stil des Realismus. Er stellt gerade das Leben der normalen und einfachen Menschen dar, dass sonst in Filmen selten abgebildet wird. Sie sehen die Quartiere der Arbeiter, deren Wohnküchen, Markthallen, Krankenhäuser dritter Klasse und sehen den Bau der U-Bahn-Linie 6 durch das Tempelhofer Feld.


So zeigt „Zuflucht“ quasi dokumentarisch das Leben in Berlin Ende der 20er Jahre abseits vom Show-Bizz und erzählt gleichzeitig eine sehr bewegende Geschichte. Wegen seiner Beteiligung an der Revolution 1918/19 flieht Martin (Franz Lederer) aus Deutschland und kehrt erst nach acht Jahren nach Berlin zurück: müde, einsam, mittellos und verbraucht. Zuflucht findet er bei der Marktverkäuferin Hanne (Henny Porten).


  • Dieses StummfilmKonzert von Stephan von Bothmer ist Teil der Reihe von Berlin-Filmen im Distel-Theater und Teil des 24. StummfilmKonzerte-Festivals 2027.

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