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shared research day

Das Projekt dreht sich um Objekte von historischem und persönlichem Wert – Zeugen der Vergangenheit, die die Geschichten ihrer Besitzer:innen und die von ihnen durchlebten Erfahrungen in sich tragen. Wir nutzen die Séance als Methode, um uns auf nicht-lineare Weise mit Geschichte auseinanderzusetzen.


Im Rahmen des zweiten Forschungsaufenthalts bei *ausland* laden wir Besucher:innen und Mitwirkende am 24. Oktober zu einem gemeinsamen Forschungstag ein.


  • 15:30 Uhr: Haptische Führung / Audiodeskription / Einstimmung
  • 16:00 Uhr: Zusammenkunft und Beginn

Der Tag verbindet den Rückblick auf Objekte und Protokolle früherer Séancen mit der Möglichkeit, gemeinsam Neues zu erkunden.


Besucher:innen sind dazu eingeladen, eigene Gegenstände mitzubringen, die Geschichten von imperialer Gewalt, Vertreibung und Verlust in sich tragen. Gemeinsam wählen alle ein Objekt aus, führen eine Séance durch und reflektieren sowie erforschen im Anschluss, was während der Sitzung zum Vorschein gekommen ist.


  • Interessierte Besucher:innen können gerne vorab – idealerweise 1 bis 2 Wochen vor dem 24. Oktober – Bilder der mitzubringenden Objekte sowie Informationen zu deren Hintergrund und den jeweiligen Besitzer:innen oder Inhaber:innen an *boundwiththeliving@gmail.com* senden.


Die Teilnehmenden setzen sich anhand von Objekten, die von Gewalt, Vertreibung und Verlust geprägt sind, mit Vorfahren und historischen Brüchen auseinander. Diese Gegenstände bewahren Spuren bisher unerzählter Lebensweisen unter imperialer Gewalt und verleihen potenziellen Geschichten, die von der Möglichkeit der Heilung oder Wiedergutmachung geprägt sind, eine Stimme.


Das Projekt entwickelt sich stetig weiter – durch immer neue Objekte, Materialien und Begegnungen. Anstatt eine feststehende Vergangenheit zu rekonstruieren, erprobt das Projekt Beziehungen zu einer Geschichte, die fragmentarisch und ungelöst bleibt – und sich somit einer linearen Erzählweise oder einer autoritativen Deutung entzieht.


Ziel ist es, Situationen zu schaffen, in denen die Auseinandersetzung mit Geschichte zu einer kollektiven Praxis und einer körperlich erfahrbaren Erfahrung wird. Es geht nicht darum, Antworten zu finden, sondern einen Raum zu öffnen für Fragen, Widersprüche und ein Wissen, das stets nur bruchstückhaft sein kann.


  • Mit Audiodeskription auf Deutsch

IN ENGLISCH

Zusätzliche Informationen
Termine
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