Direkt zum Inhalt

Was passiert mit Betroffenen, wenn sie nur staatlich kontrolliert trauern dürfen? Der Flugzeugabsturz vom 12. Dezember 1986 in Berlin-Bohnsdorf mit 72 Toten ist bis heute das zweitschwerste Flugzeugunglück in Deutschland. Aus Angst vor „negativen Emotionen“ beginnt damals der SED-Staat bereits wenige Stunden nach dem Unglück die Betroffenen in der ganzen DDR zu überwachen. Mit großem Aufwand tut er alles, damit die Trauer unter Kontrolle bleibt und keine „antisowjetischen Äußerungen“ erfolgen. Denn die verunglückte Maschine war ein Flugzeug der Aeroflot. Auch eine Schulklasse aus Schwerin wird bei dem Unglück so gut wie ausgelöscht. Die Jugendlichen waren auf der Rückreise von einer Klassenfahrt nach Minsk.


Buchautor Matthias Baerens aus Schwerin liest bei seinen Veranstaltungen nicht nur aus seinem Buch vor. Er zeigt auch Dokumente und Fotos, präsentiert Original-Audioaufnahmen der Stasi zum Flugzeugabsturz und steht für Fragen zur Verfügung. Eine sehr emotionale Reise in die DDR-Geschichte.

Ticket kaufen

Zusätzliche Informationen
Termine
Oktober 2026
MoDiMiDoFrSaSo
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31