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Nach dem Zweiten Weltkrieg flohen Tausende Kinder aus dem nördlichen Ostpreußen vor dem Hungertod ins benachbarte Litauen. Viele von ihnen hatten im Krieg und in der unmittelbaren Nachkriegszeit ihre Eltern verloren und schlugen sich als sogenannte „Wolfskinder“ allein durch die Wälder, bis litauische Familien sie aufnahmen.


Ihr Leid blieb ein halbes Jahrhundert unbeachtet, erst seit den 1990er-Jahren rückten ihre Geschichten ins öffentliche Bewusstsein.


In einem Zeitzeugengespräch berichten die letzten „Wolfskinder“ persönlich von ihrem Schicksal.


Begleitend stellt die Gesellschaft für bedrohte Völker e. V. die neue, dreisprachige Publikation „Ostpreußens Wolfskinder. Vergleichende Perspektiven im europäischen Kontext“ vor, die ihre Geschichte dokumentiert.


PROGRAMM


Begrüßung

  • Dr. Roland Borchers, Direktor, Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Berlin
  • Giedrius Puodžiūnas, Botschafter, Republik Litauen in Deutschland, Berlin
  • Sarah Reinke, Bereichsleiterin Menschenrechte, Gesellschaft für bedrohte Völker e.V., Berlin

Keynote

Jasna Causevic und Dr. Christopher Spatz, Herausgeberin und Herausgeber der Publikation „Ostpreußens Wolfskinder. Vergleichende Perspektiven im europäischen Kontext“


Zeitzeugengespräch

Ursula Dorn

Günter Heinz Krell

Moderation: Dr. Christopher Spatz, Historiker


Schlussworte

Uwe Neumärker, Direktor, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden in Europa, Berlin


Im Anschluss laden wir zu einem kleinen Empfang ein.

WEITERE HINWEISE

Einlass: 18.00 Uhr

Sprache: Deutsch

EINTRITT FREI

MIT ANMELDUNG


Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und auf YouTube veröffentlicht.


Eine Kooperation von: Botschaft der Republik Litauen in Deutschland · Deutsche Gesellschaft e.V. · Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung · Gesellschaft für bedrohte Völker · Stiftung

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