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Wie lässt sich Theater machen, während auf den Straßen für den Erhalt der Demokratie und gegen eine autokratische Wende protestiert wird? Ein junges georgisches Kollektiv verbindet persönliche Erinnerungen mit Fotos, Videos, Live-Musik, Drag und Fiktion.


Ausgangspunkt von “Nothing Political” sind die umstrittenen Parlamentswahlen vom Oktober 2024 und die anschließenden Proteste gegen den politischen Kurs der Regierung, insbesondere gegen die Abkehr von Georgiens verfassungsrechtlich verankerter europäischen Integration. Die Mitglieder des Kollektivs, das die Performance entwickelt hat, haben selbst an den Demonstrationen in Tbilisi teilgenommen.


Auf der Bühne werden persönliche Erinnerungen und dokumentarische Materialien wie Fotos und Aufnahmen mit Live-Musik, Drag und Fiktion verschränkt. Politische Ereignisse werden zu persönlichen Geschichten, persönliche Geschichten gehen in Fiktion über. Zwischen Schmerz, Solidarität, Humor und Hoffnung erzählt “Nothing Political” von den Protesten und versammelt Stimmen, Gesten und Bilder, die sich dem Verschwinden widersetzen. So entsteht ein widersprüchliches, vielstimmiges Archiv einer Gegenwart im politischen Widerstand.


(Georgisch / Mit englischen Übertiteln)

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Zusätzliche Informationen
Teilnehmende Künstler:innen
Nikusha Bakradze
Sopho Zeragia
Magda Lebanidze
Tamri Okhikiani
Sandro Samkharadze
Davit Khorbaladze
Ana Gurgenidze
Nutsa Burjanadze
Tamar Laliashvili
Termine
Oktober 2026
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