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Der Roman führt ins Jahr 1991. In einer Kleinstadt in‭ ‬Sachsen arbeitet Johann für die Treuhandanstalt und soll über das Schicksal der traditionsreichen Papierfabrik Mielitzsch entscheiden‭.

‮„‬Zellulose“‭ ‬erzählt von einer Zeit des radikalen Wandels‭, ‬in der alte Gewissheiten zerrieben werden und neue Verheißungen verrauchen‭. ‬Ein poetischer Roman über eine deutsch-deutsche Liebe‭ ‬‮–‬‭ ‬und das Porträt einer zutiefst erschütterten Generation‭. ‬

Kristof Kannegießer wurde 1977‭ ‬in Halle/Saale geboren und wuchs in Kleinmachnow auf‭. ‬Er studierte Germanistik und Publizistik an der Freien Universität Berlin und anschließend Dokumentarfilm an der Filmakademie in Ludwigsburg‭. ‬

Seit 2010‭ ‬ist er Dokumentarfilmer‭, ‬Fernsehjournalist und Kameramann‭, ‬v.a‭. ‬beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen‭, ‬sowie Dozent im Studiengang‭ ‬“Screen Based Media”‭ ‬an der Berliner Hochschule für Technik‭.

"Zellulose" ist nach "Das Licht zwischen den Weiden" sein zweiter Roman.

An diesem Abend wird Kristof Kannegießer von Matthias Pfister am Akkordeon begleitet.

Das Periplaneta TresenLesen: Es wird gelesen und geredet. Und getrunken. Es geht um Literatur, die Kunst und die großen Fragen. Unterhaltsam, manchmal kontrovers und in der Dynamik unvorhersehbar.

Freitag, 18.09.2026, 19:30 Uhr

Ort: Literaturcafé Periplaneta

Bornholmer Straße 81A

10439 Berlin

Zusätzliche Informationen
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