Die Kunst des Vom-Blatt-Spielens. Mit Leila Schayegh, Violine, und Martin Zimmermann, Cembalo
Das musikalische Leben in London war im 18. Jahrhundert dynamisch, international geprägt und kommerzialisiert; die italienische Oper war von zentraler Bedeutung, gleichzeitig etablierten sich öffentliche Konzertreihen wie die Bach-Abel-Konzerte. Amsterdam entwickelte sich zur selben Zeit zu einem Zentrum des Musikdrucks und der bürgerlichen Musikkultur, während sich in Paris der Wandel von der höfischen Pracht des französichen Barockstils hin zu privatem Musizieren und einem italienisch beeinflussten Galanten Stil vollzog.
Darf es Pietro dell’Antoni oder Johann Joachim Quantz sein? Leila Schayegh und Cembalist Martin Zimmermann bringen nicht weniger als 45 Manuskripte und Drucke mit, die sie vorher nur visuell auf Vollständigkeit überprüft, aber noch nie gespielt haben.
Das Publikum hat die Freiheit, das Programm selbst zu gestalten und damit die Qual der Wahl: Erst vor Ort entscheiden die Zuhörenden, welche Werke gespielt werden.
So entsteht spontan ein unwiederholbares Programm, das zugleich Wissenswertes und Unterhaltsames über die ausgewählten Stücke und ihr Quellenmaterial bietet. Die eindrucksvolle Kunst des A-prima-vista-Spiels steht im Mittelpunkt, das erstmalige Spielen einer Partitur aus dem Stand heraus.
Programm
14 Uhr
Flash Talk
14.30 Uhr
Konzert
15.30 Uhr
Kaffee mit den Künstlerinnen
- Leila Schayegh, Violine
- Martin Zimmermann, Cembalo
Zusätzliche Informationen
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