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Eine dialogische Lesung aus Susan Sontags Bibliothek. Mit Anna-Lisa Dieter und Kristina Jaspers

In einer ihrer berühmten Listen verordnet sich Susan Sontag: „Jeden Tag ein Buch lesen“. Das tat sie offensichtlich tatsächlich. Ihre private Bibliothek, die heute in der University of California, Los Angeles (UCLA), bewahrt wird, umfasst rund 20.000 Bände – darunter zahlreiche annotierte Exemplare.

Susan Sontag war eine exzessive Leserin, die ihre Bücher akribisch durchgearbeitet hat. Die beiden ausgewiesenen Sontag-Expertinnen Anna-Lisa Dieter und Kristina Jaspers entwerfen in dieser Veranstaltung eine intellektuelle Topographie Susan Sontags. Ausgehend von ihren „Lesespuren“ – bisher unveröffentlichte Annotationen in den Büchern, die sie intensiv rezipiert hat – eröffnen sie neue Einblicke in Sontags Denk- und Lektürepraktiken.

Kristina Jaspers ist Kuratorin an der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen in Berlin, hat in Susan Sontags Nachlass an der UCLA geforscht und die Ausstellung „Susan Sontag – Sehen und gesehen werden“ für die Bundeskunsthalle und das Schwule Museum kuratiert.

Anna-Lisa Dieter ist Kuratorin am Humboldt-Labor, hat die Ausstellung über Susan Sontag „Everything Matters“ für das Literaturhaus München konzipiert und das Buch „Susan Sontag. 100 Seiten“ veröffentlicht.

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