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Schirin Moaiyeri

In der Ausstellung „Vorbeigehen“ sammelt sich der persönliche Blick der Künstlerin. Von der Fotografie kommend, und von der großen Liebe des Beobachtens und Entdeckens der unmittelbar und scheinbar unspektakulären Dinge die vor uns liegen, stammen die Motive aus der analogen Snapshot-Kamera oder des Handys, wenn die Künstlerin unterwegs etwas entdeckt und schnell was festhält.

Die Farbfindung und das immer wieder neue Entscheidungen treffen müssen während des Malens, zwingt die Künstlerin ein weiteres Mal ganz genau hinzuschauen und das ist die Inspiration die diese Ausstellung liefern mag.

Oft dienen Wege nur dem Zweck, von einem Ort zum anderen zu gelangen. Zwischen zwei Terminen liegen aber vielleicht kleine Momente des Entschleunigens und Beobachtens, während man an den Dingen vorbeigeht, haben sie eine Wirkung, die ja vielleicht mehr Energie schenkt, als zuerst gedacht.

Schirin Moaiyeri lebt während und nach ihrem Abschluss als Fotografin mehrere Jahre in der „Vibrant City“ Berlin und sucht seitdem künstlerisch immer wieder neue Möglichkeiten sich auszudrücken.

Auch wenn der Alltag recht beschränkend einwirken kann, trainiert sie ihren kreativen Blick, indem sie auf allen ihren Wegen bereit ist, die kleinen Schätze im „VORBEIGEHEN“ zu entdecken.

Nach einer Tanzausbildung, dem Studium der „Visuellen Kommunikation“ und einer Fotoausbildung am Lette Verein, lebt und arbeitet sie in Berlin als Fotografin und nebenher hat sie das Malen wieder für sich entdeckt. Dies ist die zweite Ausstellung von ihren Acrylmalereien

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