Die Geschichte Südtirols ist von politischen Spannungen, Fragen kultureller Zugehörigkeit und unterschiedlichen Zukunftsvorstellungen geprägt.
Der Spielfilm „Zweitland“ führt in das Jahr 1961, als eine Serie von Bombenanschlägen die Region erschüttert.
Im Mittelpunkt stehen die Brüder Paul und Anton. Während Paul sein Heimatdorf verlassen möchte, um Malerei zu studieren, setzt sich Anton kompromisslos für den Schutz der deutschsprachigen Minderheit ein – notfalls auch mit Gewalt. Zwischen familiären Bindungen, politischen Konflikten und persönlichen Träumen erzählt der Film von einer Gesellschaft im Umbruch.
„Zweitland“ verbindet historische Ereignisse mit einer persönlichen Familiengeschichte und eröffnet einen eindrücklichen Blick auf eine Region, deren Geschichte bis heute nachwirkt.
Vor Filmbeginn kann die Sonderausstellung „Die Berge Tirols“ besucht werden, die bis zum Beginn der Vorführung geöffnet bleibt.
Getränke und Snacks können vor Ort erworben werden.
Es werden außerdem Picknickkörbe mit Tiroler Spezialitäten zur Vorbestellung angeboten.
- Spielfilm, 2025, 112 Minuten, FSK 12.
Kostenfrei mit gültigem Ausstellungsticket.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Österreichischen Kulturforum Berlin
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