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Symphoniekonzert Yamada & Queyras

In nur sechs Minuten entfaltet sich die ganze Energie eines großen symphonischen Werkes: Grażyna Bacewicz’ Ouvertüre stürzt mit Paukengewalt, rasanten Linien und feurigen Impulsen ins Geschehen, findet im Andante einen Moment der Ruhe und mündet in einen triumphalen Schluss. 1943 während der Besatzung Warschaus komponiert, konnte das Werk erst nach Kriegsende 1945 in Krakau uraufgeführt werden.

Henri Dutilleux’ Cellokonzert entführt dagegen in eine „ganz entfernte Welt“. Inspiriert von Baudelaires Blumen des Bösen, erkundet die Musik dunkle Bilder, Erinnerungen und Assoziationen – keine erzählende Programmmusik, sondern ein geheimnisvoller Klangraum voller Andeutungen und extremer Ausdruckskraft.

Auch Hector Berlioz’ Symphonie fantastique lebt von Visionen und Grenzerfahrungen: Liebe, Verzweiflung, Rausch und Wahnsinn verschmelzen zu einem musikalischen Albtraum. Erst aus diesem Höllenlabyrinth führt der Weg in einen Moment des Trostes – getragen von sakralen Klängen, die aus dem orchestralen Taumel hervorbrechen.

Besetzung

  • Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
  • Kazuki Yamada, Dirigent
  • Jean-Guihen Queyras, Violoncello

Programm

Grażyna Bacewicz

Ouvertüre

Henri Dutilleux

Tout un monde lointain... für Violoncello und Orchester

Jean-Guihen Queyras, Violoncello

Hector Berlioz

Symphonie fantastique op. 14

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Zusätzliche Informationen
Termine
Mai 2027
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