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„Meine Sechste ist fertig … Ich glaube, ich habe gekonnt.“ – Mit diesen Worten schrieb Gustav Mahler im Sommer 1904 an seinen Freund Bruno Walter. Hinter der schlichten Bemerkung verbarg sich die Vollendung eines Werkes von ungeheurer innerer Spannung.

Nach der Generalprobe zur Sechsten Sinfonie fragte Mahler einen nichtmusikalischen Freund, welchen Eindruck die Musik bei ihm hinterlassen habe. Dieser war von der Wucht des Werkes so überwältigt, dass er nur noch schluchzend hervorbringen konnte: „Wie kann ein Mensch von Ihrer Güte so viel Grausamkeit und Unbarmherzigkeit ausdrücken?“ Mahler antwortete ernst: „Es sind die Grausamkeiten, die mir angetan worden sind, die Schmerzen, die ich zu dulden hatte.“

Die Sechste ist ein Werk voller Abgründe und eruptiver Gewalt: Posaunen und Trompeten, grell aufschießende Holzbläser, wuchtige Paukenkanonaden sowie Becken- und Trommelschläge türmen sich zu einem „tönenden Chaos“ auf – einem Klangbild von elementarer Wucht.

Alban Berg fasste die Einzigartigkeit dieser Sinfonie in einem Satz zusammen: „Es gibt nur eine VI. – trotz der Pastorale.“

Besetzung

  • Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
  • Vladimir Jurowsk,i Dirigent

Programm

Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 6 a-Moll

Besonderes HInweise:

  • Konzerteinführung: 19.10 Uhr, Ludwig-van-Beethoven-Saal, Steffen Georgi
  • Konzerteinführung: 19.10 Uhr, Südfoyer, Steffen Georgi

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