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Im Zentrum des historischen Berlins zieht ein Ort magisch an - die Berliner Museumsinsel. Auf der Insel, die von zwei Flussarmen der Spree umschlungen wird, entwarfen und realisierten berühmte Baumeister wie Karl Friedrich Schinkel, August Stüler, Ernst von Ihne und David Chipperfield - um stellvertretend nur einige zu nennen - herausragende Museumsbauten ihrer jeweiligen Zeit, um die Schätze menschlicher Kulturen verschiedener Epochen zu präsentieren, zu kommentieren und wissenschaftlich aufzuarbeiten.

Insofern gilt es hervorzuheben, dass neben den preußischen Königen und Kaisern des Deutschen Reiches zunächst auch das im 19. Jahrhundert erstarkende Bildungsbürgertum an der Konzeption und Gründung eines umfassenden Museumskomplexes im Zentrum Berlins interessiert war.

Darüber hinaus lässt sich bei einem Spaziergang über die Berliner Museumsinsel anhand der Realisierung sowie Instandsetzung musealer Institutionen im Verlauf des 20. Jahrhunderts gleichfalls das politische Selbstverständnis während der Zeit des Nationalsozialismus und der DDR ablesen.

Und last but not least offenbaren die umfangreichen Bau- und Instandsetzungsmaßnahmen nach Erlangung der staatlichen Einheit 1990 die Intention der Bundesrepublik Deutschland, die Museumsinsel wieder zu einem attraktiven Museumsstandort zu machen, der sich international mit den bedeutenden Museumsplätzen anderer Metropolen messen kann.

Kurzum: Ziel der Führung soll es sein, sowohl Berlinerinnen und Berlinern als auch Besucherinnen und Besuchern der Stadt mit diesem UNESCO-Weltkulturerbe die Geschichte und Architektur der Berliner Museumsinsel näherzubringen.

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