von Fjodor M. Dostojewski
Der arme Student Raskolnikow glaubt den perfekten Mord zu begehen, als er eine gierige alte Pfandleiherin erschlägt. Großen Menschen, so meint er, sei es erlaubt, „lebensunwertes“ Leben zu vernichten, um „lebenswertes“ zu fördern. Aber er hat die Rechnung ohne den scharfsinnigen Untersuchungsrichter Porfirij gemacht, der ihn trotz Mangels an Beweisen immer weiter in die Enge treibt.
In einer Bühnenbearbeitung für das KantTheaterBerlin haben Anette Daugardt und Uwe Neumann den 1866 veröffentlichten Roman des russischen Schriftstellers Fjodor M. Dostojewski als Vorlage genommen und daraus ein spannendes Theaterstück gemacht. Eng angelehnt an den Urtext, beschränken sie sich auf die genaue Beschreibung des Mordes und auf die Verhörszene, in der das Verbrechen schließlich ans Tageslicht kommt.
Von und mit Anette Daugardt und Uwe Neumann
- Gefördert durch das Programm NEUSTART KULTUR aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Zusätzliche Informationen
„Die Inszenierung konzentriert sich ganz auf das gesprochene Wort. Sie kommt ganz ohne Requisiten auf der Bühne aus, wenn man von zwei Stühlen und einer Flasche Rotwein absieht. Sie bewegt sich geschickt an der Grenze zwischen intellektueller Auseinandersetzung und Spannung, zwischen Monolog und Dialog, dem eigenen konstruktiven Narrativ mit entsprechender Rechtfertigungsstrategien und der Gegenüberstellung zu den vermeintlichen allgemeingültigen Regeln der Justiz. Im Garten des Globes kann man anschließend direkt mit Anette Daugardt und Uwe Neumann über das Gesehene diskutieren. Das ist nahbares Theater, das die direkte Auseinandersetzung ermöglicht, sowohl mit den Stoffen wie mit den Machern.“
hamburgtheater.de
„Das macht die kurze, aber höchst intensive Inszenierung deutlich. Der Größenwahn Raskolnikovs ist exemplarisch und erinnert nicht wenig an Charaktere, die heute das Weltgeschehen bestimmen. Dostojewskis narzisstische, grausame, selbstgerechte Figur hat universelle Größe. Die Inszenierung von Daugardt und Neumann ist packend und erschütternd zugleich.“
Fränkische Landeszeitung
„Daugardt und Neumann zeigen im Zusammenspiel eine große Leistung - lassen Dostojewskis Worte wirken, die zeitlos und modern erscheinen: Krimi und Konflikt entstehen im Kopfkino (...) Das Publikum begeistert, ja beeindruckt, welche Kraft noch heute in Dostojewskis Worten steckt. Das Duo hat diese Worte eindrucksvoll zum Leben erweckt. Verdienter Applaus.“
Gießener Allgemeine
hamburgtheater.de
„Das macht die kurze, aber höchst intensive Inszenierung deutlich. Der Größenwahn Raskolnikovs ist exemplarisch und erinnert nicht wenig an Charaktere, die heute das Weltgeschehen bestimmen. Dostojewskis narzisstische, grausame, selbstgerechte Figur hat universelle Größe. Die Inszenierung von Daugardt und Neumann ist packend und erschütternd zugleich.“
Fränkische Landeszeitung
„Daugardt und Neumann zeigen im Zusammenspiel eine große Leistung - lassen Dostojewskis Worte wirken, die zeitlos und modern erscheinen: Krimi und Konflikt entstehen im Kopfkino (...) Das Publikum begeistert, ja beeindruckt, welche Kraft noch heute in Dostojewskis Worten steckt. Das Duo hat diese Worte eindrucksvoll zum Leben erweckt. Verdienter Applaus.“
Gießener Allgemeine
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