Im Dialog mit französisch geprägter Musik der Spätromantik
Der künstlerische Leiter und Pianist Catalin Serban hat gemeinsam mit dem von ihm und dem Cellisten Andrei Ioniță gegründeten Ensemble Spielende Insel die Reihe konzipiert . Im Mittelpunkt diesmal ein Dialog zwischen Franz Schubert und der französisch geprägten Musik der Spätromantik.
Gemeinsam mit den Gästen Anna Im (Violine) und Nilay Özdemir (Viola) entsteht ein Programm, in dem sich unterschiedliche musikalische Sprachen begegnen — verbunden durch ein zentrales Element: die Melodie.
Schuberts Musik ist in besonderer Weise von einer unerschöpflichen melodischen Erfindungskraft geprägt. Seine Linien wirken oft wie Gesang — unmittelbar, weit gespannt und von großer innerer Klarheit. Diese Qualität findet eine überraschende Resonanz in der französisch geprägten Musik des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. In Werken von George Enescu und Eugène Ysaÿe zeigt sich eine ähnliche Konzentration auf die melodische Linie — verbunden mit klanglicher Raffinesse und individueller Ausdruckskraft. Auch bei Gabriel Fauré wird die Melodie zum Träger einer feinen, oft schwebenden Klangsprache.
Programm
Franz Schubert
Streichtrio B-Dur D 471
George Enescu
Concertstück für Violoncello und Klavier
Franz Schubert
Impromptu As-Dur op. 90 Nr. 4 (D 899)
Eugène Ysaÿe
Valse-Caprice op. 52 für Violine und Klavier
Franz Schubert
Notturno Es-Dur D 897
für Klaviertrio
Gabriel Fauré
Klavierquartett Nr. 1 c-Moll op. 15
Mitwirkende:
Andrei Ioniță — Violoncello ; Anna Im — Violine ; Nilay Özdemir — Viola ; Catalin Serban — Klavier
Zeit & Ort
- 22. Juni 2026, 19:00
- Harnack Haus - Goethe Saal, Ihnestraße 16-20, 14195 Berlin, Deutschland
Über das Konzert
Konzertleben e.V. setzt sich für die Förderung junger Musiker:innen ein und schafft Aufführungsmöglichkeiten sowie strukturelle Unterstützung im Konzertbetrieb.
Spielende Insel ist ein Kammermusikprojekt und Ensemble, das international gefragte Künstler:innen zusammenbringt und sich durch kuratierte Programme sowie die Verbindung von Musik, Raum und künstlerischen Perspektiven auszeichnet.
Freuen Sie sich außerdem auf den besonders eleganten Rahmen des Harnack-Hauses in Dahlem und genießen Sie nicht nur die Musik, sondern auch die Pause im großzügigen Park der Anlage.
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