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Die Ausstellung „EDITION 5“ versammelt fünf künstlerische Positionen, die sich mit der Darstellung, Konstruktion und Auflösung von Bildräumen auseinandersetzen. Im Zentrum steht die Frage, wie visuelle Wirklichkeit wahrgenommen, interpretiert und durch künstlerische Mittel neu strukturiert werden kann. Dabei bewegen sich die Arbeiten im Spannungsfeld zwischen klarer Formgebung, prozesshafter Offenheit und materieller Vielschichtigkeit.

Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler verfolgen unterschiedliche Ansätze: Mark Hellmann und Claire Kaufmann arbeiten fotografisch und setzen auf präzise Beobachtung sowie eine reduzierte Bildsprache, in der Licht und Komposition eine zentrale Rolle spielen. Demgegenüber stehen die malerischen Arbeiten von Angelika Richter und Nina Hainmüller, die durch experimentelle und offene Prozesse geprägt sind. Hier entstehen Bildräume weniger durch Planung als durch den gestischen Umgang mit Farbe und Material.

Franck Schmidt-Husson ergänzt diese Positionen durch Collagen, in denen fragmentierte Realitätselemente neu zusammengesetzt werden. Die Schichtung unterschiedlicher Materialien wird dabei selbst zum inhaltlichen Bestandteil der Arbeiten.

Insgesamt versteht sich „EDITION 5“ nicht nur als Präsentation einzelner Werke, sondern als Untersuchung künstlerischer Strategien zwischen Kontrolle und Zufall, zwischen dokumentarischer Genauigkeit und expressiver Gestaltung. Die Ausstellung macht unterschiedliche Herangehensweisen sichtbar, mit denen Realität im künstlerischen Prozess reflektiert, verändert und neu interpretiert wird.

Zusätzliche Informationen

Vernissage: Freitag, 26.06.2026 | 18:00 – 22:00 Uhr

Die Ausstellung kann am Tag der Vernissage bereits ab 11:00 Uhr besucht werden.

Öffnungszeiten:

Freitag: 11:00 – 22:00 Uhr

Samstag/Sonntag: 11:00 – 20:00 Uhr

Der Eintritt ist an allen Tagen frei

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