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Parade und Parkfest setzen Zeichen für Zweitmeinung und bessere Versorgungsqualität

Am 09.Mai machen Patientinnen, Fachgesellschaften und zivilgesellschaftliche Organisationen Berlin gemeinsam auf eine Erkrankung aufmerksam, die trotz ihrer hohen medizinischen Relevanz noch immer zu selten erkannt und öffentlich thematisiert wird.

Ziel des Aktionstages ist es, die Aufklärung zu stärken, den gesellschaftlichen Austausch zu fördern und die Versorgung von Patientinnen mit Eierstockkrebs nachhaltig zu verbessern.

Gemeinsam laden die Deutsche Stiftung Eierstockkrebs sowie der Verein Gynäkologische Krebserkrankungen Deutschland e.V. herzlich zur Teilnahme an der diesjährigen Veranstaltung Im Zentrum steht die Forderung nach einer verbesserten Behandlungsqualität durch exzellente medizinische Zweitmeinungen. Unter dem Motto: „Zweitmeinung. Mehr Optionen. Mehr Qualität soll die Bedeutung fundierter therapeutischer Entscheidungen bei einer komplexen onkologischen Diagnose in den öffentlichen Fokus gerückt werden.

Vom Protest zur Begegnung:

Ablauf und Programm am 09.Mai

Die öffentliche Parade zum Welteierstockkrebstag startet am 09. Mai 2026 um 17:00 Uhr Ecke Friedrichstraße / Unter den Linden.

Von dort führt der gemeinsame Weg zum Brandenburger wo mit einer Kundgebung ein sichtbares Zeichen für mehr Aufmerksamkeit, Enttabuisierung gesellschaftliche Solidarität gesetzt werden soll. Im Anschluss lädt ein Parkfest im nahegelegenen Tiergarten zum offenen Austausch ein. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Programm mit Picknick, Workshops, Musik

sowie Informations- und Gesprächsangeboten. Der Fokus liegt dabei auf Vernetzung, Aufklärung und niedrigschwelliger Information für Betroffene, Angehörige und Interessierte.

Der Aktionstag endet um 20:00 Uhr mit einem besonderen abendlichen Finale, das neue Perspektiven eröffnet und ein nachhaltiges Signal für die Weiterentwicklung der gynäkoonkologischen Versorgung Deutschland und Europa setzt.

Über die Deutsche Stiftung Eierstockkrebs

Die Deutsche Stiftung Eierstockkrebs engagiert sich für Aufklärung, Forschung und die umfassende Unterstützung von Betroffenen und ihren Angehörigen. Durch Veranstaltungen

Informationsarbeit und Netzwerkinitiativen trägt sie dazu bei, die medizinische Versorgung sowie die gesellschaftliche Wahrnehmung von Eierstockkrebs nachhaltig zu verbessern.

Seit nunmehr zehn Jahren organisiert die Stiftung unter der Leitung von Susanne Fechner sowie Prof. Dr. Jalid Sehouli, Direktor der Klinik für Gynäkologie an der Charité und Stiftungsgründer vielseitiges Programm rund um den Welteierstockkrebstag. Im Mittelpunkt stehen Information Begegnung und Sichtbarkeit für Betroffene, Angehörige und Überlebende. Mit jährlich über 7.000 Neuerkrankungen allein in Deutschland zählt Eierstockkrebs zu den relevanten, jedoch häufig unterschätzten gynäkologischen Krebserkrankungen. Der Aktionstag setzt daher gezielt auf Aufklärung, Vernetzung und die Stärkung von Patientinnenrechten.

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