“The Fragility and Richness of Being Alone” nimmt diese Spannbreite in den Blick und versteht Alleinsein als vielschichtiges Phänomen: Die eingeladenen Stimmen eröffnen dabei unterschiedliche Perspektiven auf individuelle Erfahrungen ebenso wie auf gesellschaftliche, ökonomische, wie digitale Strukturen, die Alleinsein hervorbringen, ermöglichen oder begrenzen.
Im Zentrum stehen Fragen nach Zugehörigkeit, Intimität, sozialer Ungleichheit, algorithmischer Governance – und nach den ambivalenten Potenzialen des Rückzugs.
Den Auftakt des Abends macht Xiao Hai, eine prägende Figur der chinesischen Wanderarbeiter-Dichtung. Seit seinem 15. Lebensjahr arbeitet er in verschiedenen Großstädten am Fließband, auf Baustellen, in der Gastronomie und im Lieferservice.
In der musikalischen Lesung seiner eigenen Gedichte ringen Lebensfreude und Aufbegehren mit der Härte seiner Arbeitsrealität.
Im Anschluss reagiert Prof. Xiang Biao, Direktor des Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung in Halle, in einem Gespräch auf die künstlerische Auseinandersetzung. Als Sozialanthropologe mit Schwerpunkten auf Migration, Mobilität, Arbeit und Transnationalismus tritt er anschließend in eine Diskussion mit der Journalistin und Schriftstellerin Khuê Phạm, der Kuratorin und Researcherin Kamila Naryesha sowie der Publizistin, Autorin und Kulturwissenschaftlerin Sarah Diehl.
Die Veranstaltung wird durch eine anschließende Q&A-Session mit dem Publikum ergänzt.
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