Wagner komponierte seine Lieder auf Texte von Mathilde Wesendonck, die sein Dichten und Komponieren mit schwärmerischer Begeisterung verfolgte; eines dieser Lieder, Träume, hat er Mathilde im Dezember 1857 als Geburtstagsgeschenk dargebracht. Vieles darin weist bereits auf Tristan und Isolde voraus.
Berlioz’ Symphonie fantastique trägt sogar explizit autobiografische Züge. Der Komposition liegt ein Programm zugrunde, das um eine «idée fixe» kreist – die Liebe zu einer Frau, für die es in Berlioz’ Leben ein ganz konkretes Vorbild gab.
Neben diesem Programm war es auch die vollkommen neue Klangwelt, die zunächst durchaus kontroverse Reaktionen hervorrief; heute ist die Instrumentationskunst Berlioz’ längst unumstritten.
Michele Spotti, Principal Guest Conductor der Deutschen Oper Berlin, stellt sich als Konzertdirigent außerhalb des italienischen Repertoires vor. Kristina Stanek, die neu zu unserem Ensemble gehört und zuletzt als Brangäne (Genf) und Kundry (Glyndebourne) Erfolge feierte, kann ihre Wagner-Affinität an ihrem neuen Haus unter Beweis stellen.
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