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Eine Performance von und mit Maria Kalesnikava

„#freemaria“ ist ein Performance- und Reflexionsprojekt von Maria Kalesnikava. Die Künstlerin und demokratische Oppositionspolitikerin aus Belarus wurde im Dezember 2025 nach langjähriger Haftstrafe freigelassen und konnte vor wenigen Tagen den internationalen Karlspreis zu Aachen, der ihr 2022 in Abwesenheit verliehen wurde, persönlich empfangen.

Maria Kalesnikava entwickelt diese Arbeit im Radialsystem gemeinsam mit dem Regisseur Jochen Sandig auf Grundlage der Ereignisse 2020 und den darauffolgenden Jahren in Belarus. In einem offenen Bühnenraum ist das Publikum eingeladen, Maria Kalesnikava zuzuhören.

Im Zentrum der Performance stehen innere Freiheit, Würde und die Verantwortung für eigene Entscheidungen. Das Projekt erzählt von Standhaftigkeit, von der Liebe zu Familie und Land und von der Kraft des Geistes – einer Kraft, die selbst unter äußerem Druck frei bleiben kann. „#freemaria“ verbindet die persönliche Erfahrung von Maria Kalesnikava mit philosophischer Reflexion. Musik und Kunst werden dabei zum inneren Raum der Seele – ein Ort für Gedanken, Hoffnung und Mut. Vielleicht rettet Kunst nicht die Welt, aber sie kann Menschen Kraft geben und Rettung bringen. Diese Erkenntnis möchte Maria Kalesnikava mit allen teilen.

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