Filmprogramm im BrotfabrikKino unter dem
Titel "Pankow im Kino" II, in dem in Pankow gedrehte Spielfilme und
Pankower Filmschaffende zu erleben sind.
Titel "Pankow im Kino" II, in dem in Pankow gedrehte Spielfilme und
Pankower Filmschaffende zu erleben sind.
"Pankow im Kino" ist ein Projekt in Kooperation des Freundeskreises der Chronik Pankow e.V. und des BrotfabrikKinos mit dem Tourismusverein Berlin Pankow e.V., dem tic Tourismus-und Kulturmarketing Pankow und mit Unterstützung durch das Büro für Wirtschaftsförderung Pankow.
Termine
Samstag, 07.12.2024, 16:00 Uhr
Alfons Zitterbacke
Kinderfilm aus der DDR, 1966, 83 Minuten
Der bekannte Kinderfilm der DEFA um den 10 jährigen Alfons und seine Familie und Freunde aus dem Jahr 1966 entstand nach den gleichnamigen Kinderbüchern von Gerhard Holtz-Baumert. Es wurde vor allem in Jena gedreht. Alle Freibadszenen entstanden jedoch im Freibad Pankow.
Samstag, 07.12.2024, 18:00 Uhr
Der Eiserne Gustav - mit Heinz Rühmann
BRD 1958, 101 Minuten
Der strenge und verschlossene Gustav Hartmann, genannt „der eiserne Gustav“, ist der letzte Berliner Droschkenkutscher. Ende der 1920er Jahre ist seine Zeit vorbei, da Pferde-Droschken durch Automobil-Taxis ersetzt werden. Ihm droht Verarmung. Seine Familie will ihn entmündigen lassen. Da macht er sich auf zu einer letzten großen Fahrt, die ihn von Berlin nach Paris und zurück führt. Erste Station auf seiner Reise ist das Zentrum im heutigen Französisch Buchholz.
Samstag, 07.12.2024, 20:00 Uhr
Jahrgang 45
DDR 1966/1990 - Regie: Jürgen Böttcher
Berlin – Prenzlauer Berg: Die junge Ehe zwischen dem Automechaniker Alfred (Al) und der Säuglingsschwester Lisa (Li) kriselt. Um sich über die Zukunft deutlicher im Klaren zu werden, nimmt Al ein paar Tage Urlaub. Er schlendert durch Berlin, lässt sich treiben, trifft Freunde und Verwandte, geht tanzen und redet mit seinem Nachbar Mogul, einem Rentner. Al ist hin und her gerissen, er kann sich nicht entscheiden zwischen der Liebe zu Li und dem unscharfen Gefühl, vielleicht die wichtigsten Momente seiner Jugend zu verpassen. Der einzige Spielfilm des Allround-Künstlers Böttcher / Strawalde wurde 1966 noch vor der Fertigstellung verboten, konnte erst 1990 rekonstruiert werden. Viele Außenaufnahmen entstanden im Prenzlauer Berg.
Sonntag, 08.12.2024, 16:00 Uhr
1-2-3- Corona - Kinderfilm der DEFA
Deutschland 1948, 90 Minuten
„Berlin 1945. Auf einem Bauplatz lässt sich ein Wanderzirkus nieder. In unmittelbarer Nähe hausen entwurzelte Jungen, deren Geschäft der Schwarzhandel ist. Anführer zweier rivalisierender Banden sind Gerhard und Dietrich. Sie verbünden sich gegen den Zirkusdirektor, als sie bemerken, dass dieser die hübsche Artistin Corona misshandelt. Bei ihrem Racheakt gegen ihn verunglückt das Mädchen. Mit einem Arzt pflegen die Jungen die junge Frau und studieren eine Vorstellung für sie ein. Ehrengast ist Zirkusdirektor Barlay. Er engagiert die genesene Corona und gibt auch den Jungen eine Chance. Als die „Coronas“ werden sie später weltberühmt.“ (DEFA-Stiftung) Beeindruckender, im Zirkusmilieu spielender Kinder- und Trümmerfilm, noch vor Gründung der DDR an der Schönhauser Allee, auf dem Gelände des heutigen Jahn-Stadions gedreht. Dort hatte damals der „Circus Barlays“ seinen Stellplatz.
Sonntag, 08.12.2024, 18:00 Uhr
Alles auf Zucker - mit Henry Hübchen
Deutschland 2005, 95 Minuten
Ein arbeitsloser Berliner DDR-Sportreporter hofft auf die Erbschaft seiner Mutter. Doch nach ihrer Beerdigung auf dem Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee beginnt die siebentägige Trauerzeit und damit eine ganz „unorthodoxe“ Familienkomödie, die frech und liebevoll von einem Zusammenprall der Kulturen im heutigen Berlin erzählt. „Wende und deutsch-jüdische Geschichte fließen beiläufig in eine gelungene, hervorragend gespielte Komödie über einen Lebenskünstler am Rande des Abgrunds ein.“ (epd-Film)
Sonntag, 08.12.2024, 20:00 Uhr
Mephisto
HU 1982, 145 Minuten - Regie: István Szabó
„Der Aufstieg des Theaterschauspielers Hendrik Höfgen vom Provinzmimen zum Intendanten der Berliner Staatsschauspiele während der Nazi-Zeit. Nach Motiven des Romans von Klaus Mann gestaltetes Psychogramm eines Karrierebesessenen, der seine Überzeugungen dem Erfolg opfert. Höfgens Aufstieg ist zugleich ein Modellfall für einen vielschichtigen filmischen Diskurs über Politik, Macht, Moral, Kunst und Kultur unter den Bedingungen totalitärer Systeme. Herausragend die Leistung des Hauptdarstellers. – Sehenswert!“ (film-dienst) Gedreht wurde u.a. auf dem Vorplatz des Rathauses Pankow.
Ort: BrotfabrikKino
Caligariplatz 1
13086 Berlin