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nach Maxim Gorki

Im Zentrum steht eine Gruppe wohlhabender Sommergäste auf einer russischen Datscha: Intellektuelle, Freunde und Prominente, die diskutieren, flirten, streiten und sich im Kreislauf aus Selbstinszenierung und persönlicher Leere bewegen.


Was zunächst wie eine kultivierte Sommerpause erscheint, kippt in emotionale und soziale Konflikte. Themen wie Liebeleien, Eifersucht, Gewalt, sexueller Missbrauch, Verlangen, Liebe, patriarchales Denken, toxische Beziehungsmuster und der Wunsch nach Freiheit prägen die Inszenierung. Die Regie greift diese Themen bewusst und schonungslos auf und arbeitet dafür gezielt mit extremen Bildern, um ihre Wirkung klar sichtbar zu machen.


Der Originaltext bleibt im Kern erhalten, die Bühnenfassung ist jedoch deutlich modernisiert und in der Spielweise aufgebrochen. Die Figuren agieren direkter, körperlicher und schonungsloser; Konflikte werden nicht angedeutet, sondern sichtbar gemacht.

Starke Bilder und direkte körperliche Situationen dienen dabei nicht der Provokation um ihrer selbst willen, sondern der Zuspitzung dessen, was im Text angelegt ist. Die besondere Herausforderung dieses Jahrgangs bestand darin, eine historisch angelegte Vorlage mit zeitgenössischen Mitteln zu schärfen, ohne Gorkis Grundgedanken zu verlieren.


Das Abschlussprojekt 2026 behandelt den Klassiker nicht museal, sondern als lebendigen, aktuellen Stoff – und macht sichtbar, wie zeitlos seine Konflikte bis heute sind.

Mit dieser Produktion zeigt die Reduta – Schauspielschule ihr Profil: praxisnah, risikobereit und inhaltlich klar positioniert.

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Teilnehmende Künstler:innen
Natalie Stypa
Joulina Wahry
Fritz Surmann
Elyna Donchev
Aaron Paradies
Lilith Stolzenburg
Mounia Zaghdoud
Ben Keite
Philipp Klostermann
Fabrice Merlin Riese
Shenja Vetlova-Jahn
Vinzenz Miosga
Termine
April 2026
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