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Gedenkveranstaltung

Die Berliner Festspiele richten am Sonntag, 1. März 2026 um 16:00 Uhr im Haus der Berliner Festspiele eine Gedenkfeier aus, um gemeinsam an ihren langjährigen Intendanten Ulrich Eckhardt zu erinnern und sein Lebenswerk in Wort und Musik zu würdigen.


Mit Grußworten von Matthias Pees (Intendant Berliner Festspiele), Maria Bering (Stellvertretende Amtschefin beim Beauftragen der Bundesregierung für Kultur und Medien) und Sarah Wedl-Wilson (Senatorin für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin), Redebeiträgen von Nele Hertling (Dramaturgin, Kuratorin, Intendantin) und Friedrich Dieckmann (Schriftsteller, Publizist) sowie einem musikalischen Programm mit Ludwig Quandt, Axel Bauni, Tamara Stefanovich und Nenad Lečić.


Ulrich Eckhardt, der die Berliner Festspiele von 1973 bis 2001 leitete, verstarb am 30. Dezember 2025 im Alter von 91 Jahren. Der herausragende Kulturmanager, Musiker und Jurist hat in Berlin als Intendant und Geschäftsführer der Berliner Festspiele GmbH über Jahrzehnte hinweg kulturpolitisch und kuratorisch maßgeblich im nationalen und internationalen Kontext gewirkt und mit mutigen wegweisenden künstlerischen Programmen gesellschaftlich relevante Themen gesetzt. Von 1989 bis 1990 übernahm er zudem parallel die Intendanz der Berliner Philharmoniker. Er realisierte das Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, initiierte das Haus der Kulturen der Welt und konzipierte zahlreiche große kulturhistorische Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Darüber hinaus beförderte und stärkte er zentrale Festivalformate wie die Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale), das Theatertreffen, das Jazzfest Berlin und die Musik-Biennale, führte die Berliner Festwochen zur Blüte und entwickelte die Gesprächsreihe Berliner Lektionen. Bis heute prägt sein Wirken die deutsche Kulturszene. Mit Ulrich Eckhardt haben die Berliner Festspiele einen bedeutenden Impulsgeber und wahren Visionär verloren.



Programm der Gedenkveranstaltung

Musik I

Johann Sebastian Bach
Allemande, 2. Satz aus der Cello-Suite Nr. 6 D-Dur, BWV 1012

Ludwig Quandt – Violoncello

Begrüßung

Matthias Pees – Intendant Berliner Festspiele

Maria Bering – Stellvertretende Amtschefin beim Beauftragen der Bundesregierung für Kultur und Medien

Sarah Wedl-Wilson – Senatorin für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin

Rede

Nele Hertling – Dramaturgin, Kuratorin, Intendantin

Musik II

Aribert Reimann
Nr. 3 aus den Drei Klavierstücken Auf dem Weg (1993)

Axel Bauni – Klavier

Rede

Friedrich Dieckmann – Schriftsteller, Publizist

Musik III

Robert Schumann
aus den 6 Studien in canonischer Form für Pedalflügel op. 56
(bearbeitet für 2 Klaviere von Claude Debussy)
Studie Nr. 1: Nicht zu schnell

György Kurtág
aus Játékok, Bd. IV
Hommage à Sárközy – Hand in Hand

Robert Schumann / Claude Debussy
Studie Nr. 3: Andantino

György Kurtág
aus Játékok, Bd. IV
Zorniger Choral

Robert Schumann / Claude Debussy
Studie Nr. 5: Nicht zu schnell
Studie Nr. 6: Adagio

Tamara Stefanovich und Nenad Lečić – Klavier

Die Stücke von Schumann / Debussy und Kurtág werden attacca gespielt.

Zusätzliche Informationen
Der Eintritt ist frei.

Termine
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