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Die Berliner Fietsenbörse startet am Winterfeldtplatz in die Saison. Im Mittelpunkt stehen gut erhaltene Gebrauchträder für unterschiedliche Budgets und Zwecke – vom Zweitrad bis zur täglichen Mobilitätslösung.


Ergänzt wird das Angebot durch Vintage Ersatzteile, Komponenten und Zubehör für Reparatur und Aufwertung.


Privatverkauf: Kellerfund trifft neue Liebhaber


Viele Fahrräder sind eigentlich zu schade fürs Kellerabteil: gut gepflegt, kaum genutzt, aber nicht mehr passend. Viele steigen aktuell auch auf das E-Bike um. Genau hier setzt die Fietsenbörse an. Neben professionellen Händlern können auch Privatverkäuferinnen und -verkäufer ihr Rad morgens zwischen 9 und 11 Uhr abgeben, einen Preis festlegen und
anschließend vom Team der Fietsenbörse auf dem Markt anbieten und verkaufen lassen. Für Käuferinnen und Käufer ist das die Chance auf ein solides Rad mit Geschichte, ohne Neupreis.


Tüftler, Bastler, Handel: aufgearbeitete Räder, teils restauriert, teils neuwertig

Neben privaten Angeboten bringen Schrauberinnen, Restauratoren und Händler Räder auf den Platz, die sichtbar Zeit und Sachverstand gesehen haben: sauber überholt, teilweise restauriert, manchmal nahezu neuwertig. Wer schnell eine verlässliche Lösung sucht, findet hier oft die pragmatische Alternative zwischen neu und „vom Hinterhof“.


Kaufberatung und Service vor Ort

Wer unsicher ist, bekommt Unterstützung: Auf dem Markt gibt es Kaufberatung, Hinweise zu Rahmengröße und Einsatzzweck sowie Orientierung bei Ausstattung, Zustand und Preis. So lässt sich schneller einschätzen, ob das Rad wirklich passt – und ob es als tägliches Verkehrsmittel taugt oder eher als Zweitrad für bestimmte Wege.


Sicherheit und Seriosität: klarer Ablauf, Kaufvertrag, verlässliche Anbieter

Damit Käuferinnen und Käufer mit gutem Gefühl nach Hause gehen, setzt die Fietsenbörse auf einen transparenten Ablauf. Verkäufe erfolgen dokumentiert – inklusive Kaufvertrag – und das Angebot wird von seriösen Händlerinnen und Händlern ergänzt. Zudem erfolgt die Veranstaltung in Abstimmung mit den zuständigen Stellen; auch die Berliner Polizei ist in das Sicherheitskonzept eingebunden.


Kreislauf statt Neukauf: Gebraucht als urbane Mobilitätslösung

Gebrauchtkauf spart Ressourcen und macht Mobilität bezahlbar. Laut Statistischem Bundesamt verfügen 2024 rund 78 Prozent der Haushalte in Deutschland über mindestens ein Fahrrad. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Zweit- und Dritträdern – je nach Alltag, Strecke oder Einsatz (etwa Rennrad, Lastenrad, Winterrad). Viele Räder werden jedoch selten genutzt. Die Fietsenbörse bringt Angebot und Nachfrage zusammen – und stärkt so das Fahrrad als das naheliegende Verkehrsmittel für die Stadt.


Teilebörse für Vintage-Komponenten: wenn Reparaturen an Kleinteilen scheitern

Wer ältere Räder fährt, kennt das Problem: Ein einziges fehlendes Teil kann ein ansonsten gutes Fahrrad stilllegen. Auf der Fietsenbörse finden sich deshalb auch gebrauchte, gut erhaltene Komponenten – darunter gesuchte Stücke aus den 1980er- und 1990er-Jahren, die neu kaum noch zu bekommen sind. Das erleichtert Reparaturen, Upcycling und den
Erhalt hochwertiger Klassiker.


Winterfeldtplatz: gute Anbindung, viel Kiez drumherum

Der Winterfeldtplatz liegt verkehrsgünstig, und rund um den Markt gibt es reichlich Cafés und Restaura


Fakten auf einen Blick

  • Was: Berliner Fietsenbörse (Gebrauchtfahrrad- und Teilemarkt)
  • Wann: Sonntag, 22. März 2026, 10:00–15:00 Uhr (insgesamt an sechs Termine im Jahr)
  • Privatverkauf: Fahrradannahme 9:00–11:00 Uhr (Preisfestlegung durch Verkäuferinnen und Verkäufer)
  • Wo: Winterfeldtplatz 1, 10781 Berlin-Schöneberg
  • Angebot: Gebrauchte Fahrräder, teils restauriert oder neuwertig, sowie Ersatz- und Vintage-Teile
  • Profil: Faire Preise, gute Ware, Beratung vor Ort, Probefahrt nach Möglichkeit im Umfeld
Zusätzliche Informationen
Termine
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