Die Fotoausstellung „Love Letter to Donbas“ des ukrainischen Fotografen Serhii Korovayny zeigt eine Auswahl von Fotografien aus seinem aktuellen zweisprachigen Bildband „Donbas – ein Land von Hölle und Liebe“ (ukrainische Ausgabe) beziehungsweise „Love Letter to Donbas“ (englische Ausgabe).
Im Fokus stehen die Menschen im Osten der Ukraine – einer Region, die seit 2014 vom Krieg und in Teilen von russischer Besatzung geprägt ist. Korovaynys Arbeiten machen sichtbar, wie sich Gewalt, Zerstörung und Unsicherheit auf das Leben der Zivilbevölkerung auswirken – und erzählen zugleich von Würde, Widerstandskraft und Alltag im Ausnahmezustand.
Über Serhii Korovayny
Seit mehr als zehn Jahren dokumentiert Serhii Korovayny den Krieg in seiner Heimatregion Donbas. Er gilt als einer der wichtigsten visuellen Chronisten des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine.Seine Fotografien zeigen nicht nur die Spuren der Zerstörung, sondern auch das fortdauernde Leben, die Veränderungen von Landschaften und die Schicksale der Menschen. Er arbeitet regelmäßig für internationale Medien wie Wall Street Journal, Washington Post, Financial Times, The Guardian, TIME, Reuters, Der Spiegel, DIE ZEIT und NZZ.
Die Ausstellung ist im Anschluss einen Monat lang im Rahmen der kostenfreien Besucherausstellung von Europäischem Parlament und Europäischer Kommission am Pariser Platz in Berlin zu sehen.