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„Man muss einen harten Geist und ein weiches Herz haben“, schreibt Sophie Scholl kurz vor ihrer Verhaftung in einem Brief an ihren Freund Fritz Hartnagel.


Die Klarheit und Entschlossenheit mit der sie, ihr Bruder Hans und die Mitstreiter Alexander Schmorell, Willi Graf, Christoph Probst und Prof. Kurt Huber gegen das NS-Regime kämpften und durch Flugblätter an die Intelligenz und Menschlichkeit der Leser:innen appellierten, entwickelte sich über einen langen Zeitraum.


ÜBER DAS STÜCK


Umdenken, Verantwortung und Mut

Im Stück lernt das Publikum Hans und Sophie als überzeugte Mitglieder der Hitlerjugend kennen und erlebt gemeinsam mit ihnen Schikane, Unrecht, Grausamkeit und Willkür.

Die Zuschauer:innen verstehen sowohl ihre anfängliche Begeisterung als auch ihren Zweifel und Ihre Abkehr vom Regime. Sie fiebern mit bei der Herstellung und Verteilung der Flugblätter, ihrer Verhaftung und Verurteilung.

„Die Weiße Rose“ ist auch ein Stück über das Erwachsenwerden. Über erste Liebe, Entdecken der eigenen Persönlichkeit und das Suchen und Finden des eigenen Lebenswegs in einer dunklen Zeit unserer Geschichte.

Heute, wo sich immer mehr Menschen dazu entscheiden, mit einfachen Parolen den Problemen unserer Welt zu begegnen, statt sie wirklich lösen zu wollen, erinnert „Die Weiße Rose“ an die Verantwortung jedes Einzelnen für Gerechtigkeit und Menschlichkeit in dieser Gesellschaft.

7 Auszeichnungen für Die Weiße Rose beim Musicaltheater Preis 2025:

Bestes Musical | Beste Regie | Bestes Buch | Beste Choreographie | Beste Liedtexte | Bestes musikalisches Gesamtbild | Bestes Lichtdesign

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Zusätzliche Informationen
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Juni 2026
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