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re:organ - Labor für neue Orgelklänge

Die Orgel wird oft als „erster Synthesizer“ bezeichnet – tatsächlich ist es aber eher umgekehrt: Viele klangliche Konzepte des Synthesizers basieren auf der Orgel. Orgel und Elektronik sind daher keine Gegensätze, sondern verwandte Klangwelten mit ähnlicher DNA, die sich ergänzen, überlagern und ineinander auflösen können.


Der in Berlin lebende russische Organist Vladimir Magalashvili arbeitet genau an dieser Schnittstelle. Seine Projekte gehen weit über klassische Orgelmusik hinaus: Musik wird hier nicht als Abbild von Landschaft verstanden, sondern erzeugt innere Topografien – Raum, Bewegung, Licht, Temperatur, Weite und Dichte werden hörbar gemacht.

In „SOUNDSCAPES“ verbindet er nordische, baltische und slawische Perspektiven zu einer experimentellen Collage mit selten gespielten Orgelwerken von Alfred Schnittke, Einojuhani Rautavaara, Erkki-Sven Tüür, Michael Bonaventure, Adrian Foster und der jungen kasachischen Komponistin Aigerim Seilova.
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