Mit Heike Stange, Frauentouren
Helga Goetze fand ihre Rolle als „unvermeidlicher Störfaktor“ im West-Berlin der 1980er Jahre. Mit ihren „Mahnwachen“, die sie ab 1983 am Breitscheidplatz hielt, platzierte sie sich im öffentlichen Zentrum, und wohnte unweit in der Schlüterstraße 70. Helga Goetze war als Aktivistin im Kampf um Selbstbestimmung Autodidaktin.
Seit den 1970er Jahren entstand eine feministische Frauenbewegung mit weitreichenden, unterschiedlichen Aktivitäten. Hierfür waren Räume nötig. Die Teilnehmenden gehen auf Spurensuche zu Verborgenem und Markierungen, zu Mikroräumen und kollektiven Räumen, innen und außen, und fragen nach den damaligen Nutzungen und Aneignungen der Frauen.
Einige der Stationen sind das Schwarze Café, der Jeanne-Mammen-Bogen, der ehemalige Frauenbuchladen „Lilith“, die TU-Mensa und das „Verborgene Museum“.
- Treffpunkt: An der Gedächtniskirche, Breitscheidplatz
Die Rundgänge finden begleitend zur Ausstellung „Weibliches Wesen, geistig vielseitig interessiert, sucht – Helga Goetze“ statt.
Zusätzliche Informationen
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März 2026
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