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mit Christian Baron

Lesung des Autors und Journalisten Christian Baron aus seinen Büchern „Ein Mann seiner Klasse“ (2020) und „Drei Schwestern“ (2025) mit anschließendem Gespräch über die proletarische Vaterfigur und das Aufwachsen in Armut


Der Journalist und Autor Christian Baron kommt aus einer proletarischen Familie mit einem alkoholkranken gewalttätigen Vater. 2020 veröffentlicht er sein erstes Buch über die Geschichte seiner Familie unter dem Titel „Ein Mann seiner Klasse“.


Aus der Ich-Perspektive geschrieben, ordnet Baron damit seine negativen Kindheitserinnerungen in den erklärenden Rahmen der dargestellten prekären, von großer Armut geprägten sozialen Verhältnisse.

Als Bezeichnung für dieses Buch empfindet er den US-amerikanischen Begriff „Memoir“ am passendsten und charakterisiert das literarisch genutzte Ich: „Dieses ‚Ich‘ ist in solchen Texten ja in aller Regel keines, das gelebtes Leben naturalistisch beschreiben will. Es ist ein gesellschaftliches Ich, das sich in den sozialen Klassenstrukturen verortet und sich zu ihnen ins Verhältnis setzt.“

Baron publiziert noch zwei weitere autofiktionale Romanen zu seiner Familie. Bei der Veranstaltung ebenfalls vorgestellt wird der 2025 erschienene Roman „Drei Schwestern“, der sich auf die früh verstorbene Mutter und deren zwei Schwestern bezieht.

Ins Gespräch einbezogen werden die politischen und theoretischen Positionen Barons, die er in journalistischen und anderen Textformaten getrennt von seinen literarischen Texten publiziert hat.
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