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Philippe Quesne / Vivarium Studio

Philippe Quesne, einer der bedeutendsten französischen Theatermacher*innen, bringt in seiner neuen Arbeit eine kleine, leicht exzentrische Gemeinschaft zusammen, die mit Humor und Melancholie die Rolle der Kunst im Alltag hinterfragt. Ein feines Spiel über Einsamkeit, Gemeinschaft und die Magie des Alltäglichen.



“Le Paradoxe de John” knüpft an eines der ersten Stücke von Philippe Quesne an, das in unverkennbarer Weise das Publikum bezauberte: 2007 porträtierte der Regisseur in “L’Effet de Serge” einen einsamen Menschen, der sonntags kleine Shows für seine Freund*innen organisiert und sie dabei in seine einzigartige und fragile Fantasiewelt einlädt.

In Quesnes neuer Arbeit rückt nun eine kleine Gruppe von Freund*innen in den Mittelpunkt, die gemeinsam eine Kunstgalerie einrichtet. Auf der Bühne entsteht ein ebenso humorvolles wie poetisches Universum aus animierten Objekten, einem Pianola und Schaumstoffskulpturen.

Das Stück untersucht erneut den Platz der Kunst im Alltag, während musikalische und visuelle Erfindungen auf die poetisch eigenwilligen Texte von Laura Vazquez treffen. Zwischen wirkungsvollen Effekten und absurden Situationen entsteht ein Theater der Nähe, das Menschen und Gegenstände in einer gemeinsamen, atmosphärischen Komposition versammelt und die Notwendigkeit des künstlerischen Akts betont, so klein er auch sein mag.


  • Englisch /  Französisch /  mit deutschen Übertiteln

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Zusätzliche Informationen
Teilnehmende Künstler
Philippe Quesne (Konzept, Inszenierung, Bühnenbild)
Laura Vazquez (Text)
Isabelle Angotti (Mit)
Céleste Brunnquell (Mit)
Marc Susini (Mit)
Veronika Vasilyeva-Rije (Mit)
Marc Chevillon (Mit)
Anna Carraud (Kostüme)
Mirabelle Perot (Kostümassistenz)
François Boulet (Bühnenmanagment und künstlerische Zusammenarbeit)
Marc Chevillon (Bühnenmanagment und künstlerische Zusammenarbeit)
Thomas Laigle (Technische Mitarbeit)
Marie Maresca (Malerei und Dekor)
Alice Merer / Vivarium Studio (Produktion)
Mathilde Prevors (Produktionsassistenz)
Noel Boggs (Musik)
Fred Buscaglione (Musik)
John Cage (Musik)
Morton Feldman (Musik)
Friedrich Hollaender (Musik)
Lucy Railton (Musik)
Franz Schubert (Musik)
Demetrio Stratos (Musik)
Riz Ortolani (Musik)
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