My Kung-Fu Conversation with Loneliness Marie Rosa Tietjen | Arpana Aischa Berndt & Marie Rosa Tietjen
Wenn jemand vor kurzem jemanden verloren hat, dann sieht man das. Es ist so ein ganz bestimmter Ausdruck, den nur Menschen erkennen, die selbst schon mal jemanden verloren haben.
Neulich bin ich durch ein Museum gelaufen und da hab ich diesen Ausdruck bei mir selbst bemerkt und seitdem bemerke ich ihn auch bei anderen. Es ist so, als würde man alles sehen, das ist ein Ausdruck von extremer Verletzlichkeit, alles ist sichtbar, es ist der Ausdruck von jemandem, der eine Brille trägt und sie plötzlich abnimmt oder von jemandem, der in einem ganz kurzen Moment in einem Löffel, oder einem Salzstreuer oder so, plötzlich die Realität sehen kann.
Der Salzstreuer gerät ins Zentrum der Aufmerksamkeit und es ist ein sich Verlieren in der Betrachtung des Objektes. Man kann die Realität sehen, wenn kein Druck, keine Angst, kein Begehren da ist, sich selbst in die Sache mit einzubringen. Vielleicht, weil man einfach zu müde und zu verheult ist.
Zusätzliche Informationen
Teilnehmende Künstler
Marie Rosa Tietjen (Mit)
Marie Rosa Tietjen (Regie & Kostüm)
Marie Rosa Tietjen (Text)
Arpana Aischa Berndt (Text)
Simeon Melchior (Bühne)
Linda Siegel (Kostümmitarbeit)
Lili Hering (Dramaturgie)
Lara Weidemann (Künstlerische Mitarbeit)
Veit Mahnert (Technische Leitung)
Amelie Boitz (Technische Leitung)
Termine
Januar 2026
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