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Der Arzt und Politiker Rudolf Virchow erkannte im 19. Jahrhundert den Zusammenhang zwischen Krankheiten und mangelhafter Hygiene. Seine Erkenntnisse trugen dazu bei, in den 1870er Jahren die Grundlage für die Berliner Wasserversorgung zu schaffen.


Menschliche Gefäße und städtische Leitungssysteme ähneln sich nicht nur im Aufbau, sondern auch bei Schäden – etwa durch Fett oder Kalk – und deren Behandlung, wie dem Einsetzen von Stents. Blutproben können Aufschluss über den Gesundheitszustand eines Menschen geben – Abwasserproben liefern Informationen über Krankheitsverläufe oder Drogenkonsum einer Stadtbevölkerung.

Experten wie Timothy Moss (Experte für städtische Energie- und Wassersysteme aus geschichts- und sozialwissenschaftlicher Perspektive), Stephan Natz (Berliner Wasserbetriebe) und Prof. Andreas Greiner (Leiter der Gefäßchirurgie der Charité) beleuchten diese Parallelen aus ihrer jeweiligen Perspektive. Die Moderation übernimmt die Journalistin Friederike Walch-Nasseri.


Impulsvorträge und Podiumsdiskussion von und mit:

  • Timothy Moss, Stadthistoriker und Autor, Humboldt-Universität zu Berlin
  • Andreas Greiner, Direktor der Klinik für Gefäßchirurgie und Leiter des Gefäßzentrums der Charité
  • Stephan Natz, Pressesprecher der Berliner Wasserbetriebe
  • Moderation: Friederike Walch-Nasseri, Journalistin


Einführung: Igor Sauer, Leiter der Experimentellen Chirurgie der Charité und Ko-Kurator der Ausstellung »Gefäße. Infrastrukturen des Lebens«


Mit anschließendem Empfang und Rundgang durch die Ausstellung.
Zusätzliche Informationen
Treffpunkt: Hörsaalruine
Termine
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