Widerstand im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück
Trotz Todesgefahr, Unterernährung und permanenter Überwachung war Widerstand auch in Konzentrationslagern möglich. Die Widerstandsformen waren unter den extremen Bedingungen in den Konzentrationslagern jedoch andere als außerhalb des Lagers. Widerstand zeigte sich häufig in alltäglicher Selbstbehauptung wie dem Festhalten an religiösen Ritualen oder gemeinsamer kultureller Betätigung.
Einige Frauen wagten trotz harter Strafandrohungen, die Zwangsarbeit in der Rüstungsindustrie zu sabotieren, Befehle zu verweigern oder Dokumente aus dem Lager zu schmuggeln, um die Verbrechen der SS zu bezeugen.
Im Zentrum dieser Ausstellung stehen Lebensbilder und Widerstandsaktionen von sechzehn im KZ Ravensbrück inhaftierten Frauen, die ihre individuellen Handlungsspielräume nutzten, um sich dem NS-Regime zu widersetzen.
Die Ausstellung wird vom 24. September 2026 bis zum 4. April 2027 im Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt.
Kuratorinnenführungen:
- Dienstag, 13. Oktober 2026, 16 Uhr
- Dienstag, 27. Oktober 2026, 16 Uhr
- Dienstag, 17. November 2026, 16 Uhr
Die Teilnahme an den Führungen ist kostenfrei.
Anmeldung bis zum jeweiligen Tag davor per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de.
Zusätzliche Informationen
Öffnungszeiten
- Montag bis Freitag, 9 - 18 Uhr
- Sonnabend, Sonntag und an Feiertagen, 10 - 18 Uhr
- geschlossen: 24. bis 26. Dezember, 31. Dezember und 1. Januar
Eintritt frei
Informationen zur Barrierefreiheit
Barrierefreier Besuch
Der Ehrenhof ist aufgrund des Kopfsteinpflasters nur bedingt rollstuhlgeeignet. Der Haupteingang zu den Ausstellungen ist über eine Rampe und automatische Türen barrierefrei erreichbar; ein rollstuhlgeeigneter Aufzug verbindet die Etagen.
Die Dauer- und Sonderausstellungen sind barrierefrei zugänglich.
Zur Ausstattung gehören kostenlose Angebote in Gebärdensprache, eine Audioführung in sieben Sprachen sowie ein Themenkatalog in Leichter Sprache.
Ein barrierefreies WC befindet sich in der 2. Etage.
Die Bibliothek ist nicht barrierefrei zugänglich; bitte vorher anmelden.
Eigene Parkplätze gibt es nicht. Kostenpflichtige öffentliche Parkplätze befinden sich in der Stauffenberg- und Sigismundstraße.