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Erinnerungskonkurrenzen und Repräsentationskonflikte in der Gedenkstättenarbeit zu den NS-Verbrechen

Podiumsgespräch mit Dr. Manuela Bauche, Prof. Dr. Axel Drecoll, Prof. Dr. Detlef Garbe und Liane Schäfer.

Moderation: Cornelia Siebeck

Seit jeher hatte die Gedenkstättenarbeit zu den NS-Verbrechen mit Erinnerungskonkurrenzen und Repräsentationskonflikten zu tun: Welche Verfolgungsgeschichten werden in der Gestaltung vor Ort sichtbar, welche bleiben marginalisiert oder unsichtbar?

Im Podiumsgespräch werden u. a. folgende Fragen erörtert: Gibt es eine „Hierarchie der Opfer“, welchen Raum bekommen Täter:innen? In welchem Verhältnis stehen die NS-Verbrechen zu anderen historischen Unrechtskomplexen? Woher kommen solche Erinnerungskonkurrenzen und Repräsentationskonflikte eigentlich, was sind hier treibende Kräfte, welche Rolle spielen sie in der konkreten Arbeit vor Ort – und lassen sie sich überhaupt jemals zur allseitigen Zufriedenheit „lösen“?

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