Direkt zum Inhalt

Kieken, Staunen, Lachen - mehr Berlin geht nicht. Musikalisch-kabarettistische Kiezgeschichten

„Keine Stadt hat weniger Lokalpatriotismus als Berlin“ hat Heinrich Heine 1830 verkündet. Und heute? Da läge der Dichter heftig daneben.

Viele Berliner kommen aus ihrem Kiez ja kaum heraus. Ihr Ding ist das quierlige, kunterbunte Leben um die Ecke. Der waschechte Kiez-Insider steht zwar meist brav beim Bäcker in der Schlange, hat aber im Gartenlokal oder beim Shoppen keinerlei Berührungsängste, zumal sein Dialekt i.d.R. größtmögliche Nähe bei maximaler Distanz erzeugt. Dit muss uns erstmal eener nachmachen!

Bei diesem musikalisch-kabarettistischen Abend wird sonnenklar, ob man im vertrauten Kiez bleiben will oder lieber ins märkische Umland fliehen möchte. Und wer sich als Besucher auf Schnüffeltour befindet, erfährt gleichfalls vieles, was in keinem Reiseführer steht.

„Es gibt nur wenige Künstler, die ein Berliner Original so glaubhaft verkörpern können“, schreibt der Tagesspiegel über „Chanson-Nette“ Jeannette Urzendowsky. Begleitet und unterstützt wird sie von Tal Balshai. Seit gut 30 Jahren lebt Tal in. Berlin, klar, dass er gleichfalls über einen üppign kiezigen Erfahrungsfundus verfügt.

Wer ist denn eigentlich Berliner? „Berliner is’ hier jeder, der es mindestens 5 Jahre mit uns aushält“, sagt Chanson-Nette. Und für diejenigen, die ihre Kodderschnauze nich‘ verstehen, versucht sie es gerne mal uff Hochdeutsch! Bis denne!

Ticket kaufen

Zusätzliche Informationen

DAS THEATER AM FRANKFURTER TOR: Gleich im Foyer geht’s schnurstracks zur Bar. „Komm’ Se rin, könn’ Se rauskieken“ steht am Tresen. Nun kurz rechts zum kuscheligen Theatersaal oder besser. Sälchen. Ein besonderes Wohnzimmer-Theater, braunrote Wände und Stuhlkissen, gut Platz für etwa 90 Gäste. Die Show kann beginnen: Willkommen im „Theater am Frankfurter Tor" von Johannes Hallervorden (einst "Theater Berliner Schnauze") an der Karl-Marx-Allee133 in Friedrichshain.

ANFAHRT: Dieser Ort ist ein Glücksfall. Nicht jwd, sondern mittenmang. Man nimmt die U5 vom Brandenburger Tor oder vom Alex bis zum U-Bahnhof Weberwiese, steigt die Treppen hinauf und steht mitten in der Zuckerbäcker-Architektur der Karl-Marx-Allee in Friedrichshain. Jetzt sind es nur noch ein paar Schritte bis zu den großen Fenstern des lichten Theaterfoyers. Mit dem Auto zum "Parkhaus Kosmos", von dort nur 1 Minute Fußweg.

Informationen zur Barrierefreiheit

Das Theater am Frankfurter Tor in Berlin- Friedrichshain ist barrierefrei.

Termine
August 2026
MoDiMiDoFrSaSo
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31