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Meine Oma Emilie leugnete bis zu ihrem Tod 2016 den Holocaust. Aus der lebenslangen Auseinandersetzung mit diesem Erbe – zwischen Verzweiflung und schwarzem Humor – entstand ein Stück, das fragt: Was hat das alles heute mit mir zu tun? Angesichts von ansteigendem Antisemitismus und Rechtsextremismus ist diese Frage drängender denn je.

Gespräche mit Familienmitgliedern, das Stöbern in den Schwarz-Weiß-Fotos und Briefen meiner Großeltern und eigene Reflexionen verdichten sich zu einer Erzählung, die Lebenswege nachzeichnet. Sie bewegt sich auf dem schmalen Grat zwischen Verständnis und Abgrenzung – und mündet schließlich in einen Dialog mit dem Sohn einer jüdischen Holocaust-Überlebenden.

Nach jeder Aufführung gibt es die Möglichkeit, gemeinsam über das Stück und seine Bezüge zur Gegenwart ins Gespräch zu kommen.

  • Spiel: Natascha Manthe, Philipp Rost
  • Dramaturgie und Stückfassung: Alina Spachidis
  • Ausstattung: Julia Kawka
  • Regie: Laura Söllner

Gefördert durch die Heinz und Heide Dürr Stiftung.

Mit freundlicher Unterstützung des theaterhaus berlin

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