Retrospektive
Mit mehr als 300 Arbeiten aus fast sieben Jahrzehnten eröffnet die Ausstellung neue Einblicke in sein Werk und richtet den Fokus auf eine bislang wenig gezeigte Seite seines Schaffens: die experimentellen und transformatorischen Arbeiten.
Bekannt wurde Schels durch seine eindringlichen Schwarzweiß-Porträts. Neugeborene und Hundertjährige, berühmte und unbekannte Gesichter, Tiere und Pflanzen – stets kreist sein Blick um grundlegende Fragen menschlicher Existenz.
Schon in Schels‘ ersten Werkserien, entstanden in den 1960er-Jahren in New York, sind zentrale Motive und Arbeitsweisen angelegt. Im Licht seines experimentellen Werks wird nun sichtbar, wie sehr Veränderung, Wiederholung und Materialität seine fotografische Praxis bestimmen.