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Vortex Protocol verwandelt das Ballhaus Prinzenallee in einen unheimlichen, okkulten Noir-Tatort, in dem forensische Ästhetik auf Dämonologie trifft. In diesem ortsspezifischen, investigativen Spiel tritt das Publikum aus der Dunkelheit in die Rolle aktiver Akteure und beteiligt sich an einem kollektiven Ritual der Befreiung.


Durch die Dekonstruktion patriarchaler Strukturen mittels Datenanalyse und ritueller Gestaltung decken sie die verborgenen Verzerrungen (Fehler) unserer sozialen, biologischen und digitalen Systeme auf und erschaffen so eine radikale, feministische Alternative. Der Altar ist das Netzwerk.


Aslı Dinç ist eine in Berlin lebende Künstlerin und Forscherin, die die Infrastrukturen des Tech-Kapitalismus durch die Linse von Science-Fiction-Erzählungen untersucht. Inspiriert von Cyberfeminismus und der Hacker-/Gamer-Kultur gestaltet sie Spielplätze als Werkzeuge des Widerstands mithilfe von Simulation und Formwandlung. Als Mitglied des unabhängigen Kunstraums PASAJ und von Performistanbul wurden ihre Arbeiten unter anderem bei Ars Electronica (Linz, 2023), im Centre Pompidou (Paris, 2022), im HKW (Berlin, 2022) und beim Vector Festival (Toronto, 2021) gezeigt.
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